Aktuelles

Besuch der Ettal-Wallfahrer im Kloster

Auf ihrer jährlichen Fußwallfahrt von Ziemetshausen nach Ettal machten die ca. 200 Teilnehmer wieder Halt in unserem Kloster, ihrem ersten Tagesziel. Im Klosterhof wurden sie am vergangenen Freitagabend von Schwester M. Martha begrüßt und willkommen geheißen. Am Samstagmorgen füllten die Wallfahrer die Kirche und das Oratorium unseres Klosters und begannen ihre zweite Etappe mit der Heiligen Messe, die Pfarrer Karl Rottach mit ihnen feierte. Wie ihre Wanderrucksäcke, so haben sicher auch etliche Pilger ihre Anliegen vertrauensvoll der heiligen Crescentia übergeben.

Der ihnen zugesprochene Segen Gottes, gute Wünsche und herrliches Wetter begleitet die Pilger auf ihrem weiteren Wallfahrts- und Lebens-weg.

 

Aufnahme ins Postulat

Am  vergangenen Sonntag durften wir Maria Reich (32) ins Postulat aufnehmen. In einem von Gitarre begleiteten Mittagsgebet überreichte ihr Schwester M. Martha das Christuslob, aus dem wir das Stundengebet beten. Außerdem erhielt sie einen Rosenkranz. Das Besondere an diesem Rosenkranz ist, dass die zweite Perle (die Hoffnungsperle) aus dem Holz des Birnbaumes geschnitzt ist, der zu Lebzeiten von Crescentia im Klosterinnenhof stand. Crescentia hatte in einer Zeit, in der sie sich von Gott verlassen fühlte, eine Vision, in der ihr Christus im sturmbewegten Birnbaum erschien und ihr seine Nähe zusagte.

Um Beruf, Wohnung und anderes mehr aufzugeben und den Schritt ins Kloster zu wagen, brauche es ein festes Vertrauen auf Christus, wie Schwester M. Martha in ihrer Ansprache betonte. Dabei ging sie auf den Antwortgesang ein, den sich Maria  für die Aufnahme ins Postulat aus-gesucht hatte: „Meine Hoffnung und meine Freude, meine Stärke, mein Licht; Christus, meine Zuver-sicht, auf dich vertrau ich und fürcht‘ mich nicht.“

Mit dem Postulat beginnt für Maria nun der erste Schritt der Ordensausbildung. Sie wird nach und nach in unsere Gemeinschaft hineinwachsen, verschiedene Arbeitsbereiche kennenlernen und das Leben mit uns teilen. Begleitet wird sie da-bei von Schwester M. Angelika, die diese Aufgabe neu übernimmt.  Wir Schwestern freuen uns, dass Maria mit ihren Fähigkeiten unsere Gemeinschaft bereichern wird und wünschen ihr Gottes reichen Segen für die kommende, sicher spannende, Zeit.

 

Sonnengesang in der Klosterkirche                                    

Mitreißender Gospel erklang am vergangenen Sonntag  in der Klosterkirche. Unter der Leitung von Daniel Herrmann ge- staltete der Gospelchor St. Martin den ersten Sonnengesang dieses Jahres.  Wegen des Regenwetters fand die Veran-staltung in der Kirche (und nicht wie geplant im Berggarten) statt. Dennoch strahlte die Sonne aus den Gesichtern der Be-sucher, wie Schwester Martha bei der Begrüßung bemerkte.

 

Mehr über unseren Berggarten und die dort stattfindenden Veranstaltungen finden Sie hier.

 

 

 

Bischof Wiesemann feiert mit zahlreichen Gläubigen das Crescentiafest

Von Crescentia geht bis heute eine faszinierende Kraft aus.“ So begann Festprediger Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann aus Speyer seine Predigt zum Crescentiafest. Dies bestätigte der Blick in die vollbesetzte Martinskirche und auf die Fahnenabordnungen, die am Gottesdienst teilnahmen. Der Bischof führte die Faszination der Ordensfrau aus dem 18. Jahrhundert an drei Punkten aus. Zum Ersten falle die Art und Weise auf, mit der Crescentia das Leid getragen habe. Dies sei in unserer Zeit schwer zu verstehen. „Wie viel mehr passt der „Wutbürger“ in unser Lebensgefühl“, räumte der Bischof ein. Von Crescentia könnten wir lernen, dass christlicher Widerstand nicht den Weg der Gewalt, sondern über den Gehorsam geht, über die innere Kraft zu wissen, dass der Wille Gottes immer größer ist. „Wenn Crescentia den Weg der Empörung und der Gewalt gegangen wäre, wäre das Eis in der Schwesterngemeinschaft wahrscheinlich nie gebrochen“, vermutete Wiesemann.

Zum Zweiten sei Crescentia eine Mystikerin gewesen, aber „mit Bodenhaftung“. Sie konnte das Leben mit „Osteraugen“, im Licht der Auferstehung sehen. Das machte Crescentia gerade nicht weltfremd, sondern weltfähig.

Zum Dritten stellte der Festprediger ihre Art der Leitung heraus. „Viele in der Kirche heute meinen, dass die Verwaltung bzw. Leitung die Seelsorge verschlinge. Von Crescentia können wir lernen, dass Leitung und Seelsorge zusammengehören.“

Der Festgottesdienst wurde musikalisch vom Kirchenchor und –orchester mit der Missa S. Candidi, Militis et Martyris von Meinrad Spieß eindrucksvoll gestaltet. Die Kemnater Musikanten stimmten zum Ende des Gottesdienstes das Te Deum an.  Nach dem Festgottesdienst bestand noch die Möglichkeit zur Begegnung auf dem Kirchplatz.

Wir Schwestern freuen uns, dass wir neben Bischof Wiesemann auch Priester aus der Pfarreiengemeinschaft und weitere Gäste im Refektorium begrüßen durften.

Als Dank und als Erinnerung an seinen Besuch in unserem Kloster erhielt der Speyrer Bischof eine Crescentiareliquie. „Über die freue ich mich besonders; sie wird einen Ehrenplatz bekommen,“ sagte Bischof Wiesemann beim Abschied.

Bilder zum Crescentiafest finden Sie hier.

 

Motorradsegnung im Klosterhof


Der strahlend blaue Himmel und die wärmende Sonne erzählen von Gottes Kraft;
die Erde, die Straßen, die Wege berichten
von seinem Tun.
Ein Motorrad sagt es dem anderen,
ohne Sprache, ohne Worte,
unüberhörbar ist ihr Sound.
Ihre Wege führen hinaus in alle Welt,
bis auf die Höhe der Pässe und in das hinterste Tal.(...)
aus Psalm 19 für Motorradfahrer

Mit diesem Psalm, mit Gebeten und Liedern baten an die 60 Motorradfahrer in unserem Klosterhof um Gottes Segen für die neue Saison. Die Motorradsegnung,  die der Klosterseelsorger Pfarrer Rottach mit den Bikern  und den Schwestern feierte, hat schon Tradition und wird von  vielen Motorradbegeisterten aus der Umgebung gerne besucht.

 

Feier der Gelübdeablegung

Zwei Novizinnen, Schwester M. Annika
(40) und Schwester M. Elisabeth (27), binden sich für zwei Jahre an unsere Gemeinschaft.

Das freudige Ereignis fand am Samstag, den 22. April 2017, statt: Im Rahmen einer Eucharistiefeier in der Klosterkirche versprachen die beiden Schwestern feierlich, dem Herrn auf jene besondere Weise nachzufolgen, die in der (katholischen) Kirche schon seit über 1900 Jahren praktiziert wird: durch ein Leben nach den drei Gelübden Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit. Erprobt haben es Sr. M. Annika und Sr. M. Elisabeth bereits im Rahmen des einjährigen Noviziates: Mit Unterstützung und in Begleitung der Noviziatsleiterin Sr. M. Martha lernten die beiden Frauen das Gemeinschafts-, Gebets- und  Arbeitsleben im Crescentiakloster intensiv kennen. Sie erhielten Unterricht in Ordensspiritualität, Liturgie und Kirchengeschichte und brachten sich ein in verschiedene Arbeitsbereiche der Franziskanerinnen. Ihre Hobbys (wandern, gemeinsam kochen, Musik machen etc.) kamen dabei nicht zu kurz. Die „neuen“ Schwestern prägten ihrerseits in ihrer erfrischenden Art von Anfang an den Lebensvollzug der „Alteingesessenen“, die dafür natürlich entsprechend offenherzig waren. So war das Fest der sogenannten Erstprofess (Versprechen von Armut, Gehorsam und Ehelosigkeit für zwei Jahre) der erste Höhepunkt des Jahres im Leben unserer Gemeinschaft. Im Gottesdienst legten Sr. M. Annika und Sr. M. Elisabeth in die Hand der Oberin Sr. M. Martha vor dem Vertreter der Kirche und vor den versammelten Verwandten und Bekannten ihre Ordensgelübde ab. Als Zeichen der nächsten „Etappe“ ihrer Nachfolge tragen die Schwestern nun statt ihres weißen einen schwarzen Schleier und ihr franziskanischer Strick hat von jetzt an drei fest geknüpfte Knoten, die jene drei Versprechen symbolisieren. Pfarrer Karl Rottach und Kaplan Martin Seither aus dem Bistum Speyer zelebrierten die heilige Messe und die hauseigene Band „Frische Brise“ (vier Schwestern, bestückt mit Querflöte, Gitarre, afrikanischer Trommel und Keyboard) begleitete enthusiastisch das Singen der Gottesdienstgemeinde. Der Klostergeistliche, Pfarrer Rottach, predigte leidenschaftlich über den Auftrag des Auferstandenen aus Mk 16,15: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen!“: Wir Gläubigen sollen nicht in die Resignation von Zeitgenossen verfallen, die enttäuscht konstatieren, dass 2000 Jahre Christentum Gewalt und Unterdrückung noch nicht aus der Welt geschafft haben. Wir sollen vielmehr erkennen: Jeder Generation ist das Ostererlebnis neu geschenkt und der Auftrag Christi neu gesagt. An den Berufenen jeder Generation könne man aufs Neue die Frische des Evangeliums erleben, wie am heutigen Tag an den jungen Frauen: Beherzt und mutig ergreifen sie ihren Ordensberuf und zeigen schon allein durch ihr Gewand: „Jesus lebt – und mit ihm auch wir.“

Ein Festmahl im Refektorium des Klosters stärkte die Gäste von Sr. M. Annika und Sr. M. Elisabeth und gab ihnen Gelegenheit, deren Mitschwestern näher kennenzulernen, nicht zuletzt auch durch eine spezielle Klosterführung und einen geistreichen Programmpunkt vor dem gemeinsamen Kaffeetrinken. Der „Hochzeits“-Tag wurde schließlich abgerundet durch eine franziskanische Vesper (klösterliches Abendgebet) in der Klosterkirche.  Zum Abendessen waren die Schwestern wieder unter sich und genossen den Ausklang dieses schönen Tages.

Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

 

 

Ein gelungener Begegnungstag   

Am 10. Februar 2017 waren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Internats zur Begegnung mit den Schwestern ins Mutterhaus eingeladen. Bei Kaffee, Kuchen und Krapfen gab es anregende Gespräche und Informationen über persönliche und berufliche Erfahrungen. Die Erzieherinnen von Internat und Nachmittagsbetreuung gaben anhand einer PowerPoint-Präsentation Einblick in ihren Berufsalltag. Uns Schwestern ist wichtig, von den schönen und auch den schwierigen Situationen im heutigen Erziehungsauftrag zu erfahren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dankbar, dabei vom Gebet der Schwestern unterstützt zu werden.

Als Dankeschön für die Einladung übergab Internatsleiterin Sr. Anna M. Stein ein Blumenkörbchen an Oberin Sr. M. Martha Lang.

   

Unser Haus St. Clara ist eingeweiht

Mit großer Dankbarkeit durften wir am 3. Februar den Segen für das umgebaute Haus „St. Clara“ erbitten. Der Ordensreferent unseres Bistums, Pfarrer Dr. Ulrich Lindl, segnete die Räume, in denen künftig die klostereigene Pflegestation und die Verwaltungsräume untergebracht sind, und übergab sie ihrer künftigen Bestimmung. Vor der Einweihung versammelten sich die geladenen Gäste in der Klosterkirche, wo sie von Oberin Sr. M. Martha Lang begrüßt wurden. Schwester M. Martha bedankte sich bei allen, die an der Planung, Begleitung, Durchführung und Finanzierung der Umbauarbeiten beteiligt waren. Der abschließende Dank war als Gebet an Gott gerichtet, der alles segensreich begleitet hat und nun mit seinem Segen in den Räumen gegenwärtig ist.

Von der Stadt Kaufbeuren überbrachte Bürgermeister Gerhard Bucher Grüße und gute Wünsche für unser Kloster, das er als sehr wichtigen Ort in Kaufbeuren bezeichnete. Die Stadt beteiligte sich mit knapp 10.000 Euro am Mehraufwand für den Denkmalschutz. Die Bischöfliche Finanzkammer war durch ihren Direktor Dr. Klaus Donaubauer vertreten. In seinem Grußwort erwähnte der Finanzdirektor, dass die Diözese das Bauvorhaben mit  300.000 Euro in den Haushaltsplan eingeplant hatte. Er lobte uns Schwestern, dass wir für unsere alten und kranken Schwestern eine Investition in dieser großen Dimension auf uns nehmen.

Sehr anschaulich berichtete Architekt Karl Georg Bauernfeind über die Bauplanung und den Verlauf des Baus. Er verglich das Gebäude mit einem sehr alten und todkranken Patienten, bei dem schwierige Untersuchungen durchgeführt und Operationen angeordnet werden mussten. Mehrmals bestand äußerste Lebensgefahr. Doch der Architekt hat sich als guter Chefarzt und seine Mitarbeiterin, die Architektin Andrea Angerer, als beste Oberärztin erwiesen. Zusammen mit einem guten Operations- und Pflegeteam konnte der „Patient“ wieder hergestellt werden.

Nach den Grußworten machten sich die Schwestern und ihre Gäste auf den Weg, um den erfolgreich behandelten „Patienten“ zu besuchen.

Die Einweihungsfeier wurde mit Panflöten musikalisch umrahmt von Gisela und Joachim Butz.

Das umgebaute Gebäude St. Clara bietet künftig Platz für 6 Pflegezimmer, einen Gemeinschaftsraum und den für eine Pflegestation notwendigen Arbeitsräumen. Außerdem zieht die Klosterverwaltung samt Registratur und Archiv in dieses Haus um.Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

Adventseinstimmung 2016

 

 

 

 

 

Nach einem bewährten Brauch fand auch in diesem Jahr eine Adventseinstimmung im Crescentiakloster statt. Nach der geistlichen Einführung durch unsere Oberin Sr. Martha wurden einige Adventslieder gesungen. Dann ließ Sr. Martha uns Briefumschläge aus einem Körbchen ziehen, in denen sich nicht nur wunderschöne Fotokarten befanden, sondern auch ein gefalteter Stern, in dessen Innerem der Name einer Mitschwester stand. Dieser Name soll nun in der Adventszeit jede von uns erinnern, für diese Schwester besonders zu beten und ihr Gutes zu tun. Dieser uns liebgewordene Brauch in unserer Gemeinschaft stärkt nicht nur unsere Gemeinschaft und die gegenseitige Liebe, sondern stellt einen wichtigen Teil dar in unserer Vorbereitung auf das Weihnachtsfest.

Jahrestag der Heiligsprechung der heiligen Crescentia 2016
Wie in jedem Jahr, so wurde auch am 25. November 2016 der Jahrestag der heiligen Crescentia mit einer feierlichen Eucharistiefeier in der Pfarrkirche St. Martin begangen. Hauptzelebrant in diesem Jahr war Pfr.i.R. Nießner, der zur Zeit der Heiligsprechung im Jahr 2001 Pfarrer von St. Martin und Klosterseelsorger der Schwestern gewesen war. In seiner Predigt stellte er die besonderen Tugenden der Heiligen und ihre besondere Ausstrahlung heraus. Nach der hl. Messe gab es wieder eine Lichterprozession durch das bereits dunkle Kaufbeuren, mit einer Station vor dem Geburtshaus Crescentias. Der Weg endete im Klosterhof mit dem Segen. Weitere Bilder finden Sie in der Bildergalerie.

Ordensjubiläum 2016
Das diesjährige Ordensjubiläum unserer Gemeinschaft wurde am Sonntag, den 16. Oktober in unserer Institutskirche gefeiert. Zwei Schwestern, die an der Feier aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen konnten, schauten in diesem Jahr auf 60 Jahre Ordensleben zurück, Sr. M. Helene und Sr. M. Hedwig. Sie begingen diesen Tag in einem kleineren Kreis im Mutterhaus. Sr. M. Consilia und Sr. M. Zita feierten ihr 50-jähriges Ordensjubiläum, und Sr. M. Christine war vor 25 Jahren eingekleidet worden. P. Benedikt Grimm OFM stand gemeinsam mit Pfarrer Rottach, unserem Klosterseelsorger, und P. Ulrich Rauch OFM der Eucharistiefeier vor. Zentrales Thema der Predigt des Hauptzelebranten war das Tragen und Getragenwerden im Laufe unseres Lebens.  So wie wir als Menschen leiblich am Beginn unseres Lebens bereits vor der Geburt im Mutterleib und dann solange von den Eltern getragen werden und dann auch nach unserem Tod wieder zu Grabe getragen werden, so werden wir von Gott durch unser Leben getragen, besonders in den schwierigsten und dunkelsten Stunden unseres Lebens, wenn wir uns einsam und verlassen fühlen. Auch die Weinrebe, von der im Evangelium die Rede war, so führte P. Benedikt aus, wird vom Weinstock getragen und kann nur so Frucht bringen. Bei diesen Ausführungen hielt der Franziskaner zur Anschauung eine Rebe hoch, die er später den Jubilarinnen überreichte. Die festliche Eucharistiefeier wurde von unserer klostereigenen Band "Frische Brise" sehr schwungvoll musikalisch gestaltet.
Nach der anschließenden Gratulation waren die Gäste noch zum Mittagessen und Kaffee in den Räumen der Internatsmensa eingeladen. Eine Präsentation von Bildern aus den Kinder- und Jugendjahren der Jubilarinnen war Anlass zum Staunen und Schmunzeln über so manche in Fotos festgehaltenen Situationen.
Fotos finden Sie in der Bildergalerie.

Installation unserer neuen Ordensleitung
Am Sonntag, den 14. August, wurde die im Mai neu gewählte Ordensleitung in der Klosterkirche offiziell eingeführt. Mit Sr. M. Martha Lang als Oberin (2. v. r.)leitet fortan ein Team von fünf Schwestern unsere Ordensgemeinschaft, die zurzeit aus 43 Schwestern besteht. Sr. M. Monika Full (1. v. r.) übernimmt als Vikarin die Rolle der Stellvertreterin der Oberin. Weitere Mitglieder des neuen Leitungsteams sind Sr. M. Angelika Wißmiller (Mitte), Sr. M. Christine Sontheim (1. v. l.) und Sr. Johanna Maria Höldrich (2. v. l.). Das als "Team" bezeichnete Gremium möchte mehr als bisher die Zusammenarbeit betonen, um die Leitungsverantwortung auf eine breitere Basis zu stellen. 
Bei der feierlichen Vesper der Amtseinführung übergab Ordensreferent Pfr. Dr. Ulrich Lindl die Amtsinsignien (Schlüssel und Siegel) an Sr. M. Martha. In seiner Predigt sprach er davon, dass es bei einer Leitungsaufgabe darum gehe, im übertragenen Sinne eine "Gleitsichtbrille zu tragen": Denn es sei wichtig, im richtigen Sinne kurzsichtig zu sein, das heißt, auf jede einzelne Schwester zu schauen, und gleichzeitig, weitsichtig zu sein, das bedeutet, das Ganze im Blick zu haben, auch was die Zukunft angeht. Für die Oberin einer franziskanischen Ordensgemeinschaft, so führte er weiter aus, sei es auch wichtig, sich den heiligen Franziskus in seiner Demut, Bescheidenheit und Einfachheit zum Vorbild zu nehmen. Es komme darauf an, bei Entscheidungen sich an Franziskus zu orientieren und immer Jesus Christus selbst und das Evangelium im Blick zu behalten.
Beim anschließenden Abendessen im Refektorium veranschaulichten unsere beiden Novizinnen die Wichtigkeit von Zusammenarbeit und gegenseitiger Ergänzung von Gaben und Talenten in der Gemeinschaft durch ein kurzes Rollenspiel. Sie übergaben dann zunächst den Schwestern aus dem Leitungsteam, anschließend jedoch jeder Schwester der Gemeinschaft einen Bauklotz mit der Einladung, das von ihnen begonnene Mauerwerk zu ergänzen. So sollte deutlich werden, dass jede Schwester ihren Beitrag zu einem gelingenden Gemeinschaftsleben und Ordensleben leisten darf und soll.

Wahl der Ordensleitung
Unter dem Vorsitz des Ordensreferenten Pfarrer Dr. Ulrich Lindl wählten wir am 23. Mai unsere neue Ordensleitung. In seiner geistlichen Einstimmung griff Pfarrer Lindl das Grundanliegen der göttlichen Dreifaltigkeit auf: die Liebe Gottes in Einheit und mit Hingabe zu leben.  Die Wahl erfolgte im Blick auf das neue Leitungsmodell unserer Gemeinschaft, das konsequent den Teamgedanken eingeführt hat. Demnach gibt es künftig für die gesamte Gemeinschaft ein Leitungsteam, das aus einer Oberin und vier Rätinnen besteht. Dieses Team trägt die Verantwortung für derzeit insgesamt 44 Schwestern. Davon leben 34 Schwestern im Mutterhaus und 10 Schwestern im Institut St. Maria.
Am 14. August werden den Schwestern des neu gewählten Leitungsteams die Dienste übertragen. Schwester M. Martha Lang übernimmt den Dienst der Oberin, Sr. M. Monika Full wird als erste Rätin neue Vikarin; weitere Rätinnen sind Sr. M. Angelika Wißmiller, Sr. M. Christine Sontheim und Sr. Johanna Maria Höldrich. 
Den  Zeitungsbericht finden Sie hier.
 
Das neu gewählte Leitungsteam: (v.l.n.r.: Sr. M. Monika Full (Vikarin), Sr. M. Martha Lang (Oberin), Sr. Johanna-Maria Höldrich, Sr. M. Angelika Wißmiller, Sr. M. Christine Sontheim