Der Weg in unsere Gemeinschaft

Die Wege, auf denen junge Frauen mit unserer Gemeinschaft in Kontakt kommen, sind vielfältig. Es sind Frauen, die sich die Frage stellen nach ihrer Berufung, nach ihrem persönlichen Weg in der Nachfolge Christi. Frauen, die daran interessiert sind, unsere Gemeinschaft näher kennenzulernen, haben die Möglichkeit, unverbindlich mit einer Schwester darüber zu sprechen, und dann eventuell ein paar Tage mit uns im Kloster zu leben. Denn in unserer Regel heißt es: „Jene, die auf Eingebung des Herrn zu uns kommen mit dem Willen, dieses Leben anzunehmen, mögen liebevoll aufgenommen werden.
Ansprechpartnerin ist Sr. Johanna Maria Höldrich. Sie können mit ihr in Kontakt treten unter Tel.: 08341 907-187 oder per E-mail.

Wer sich uns anschließen will, hat nichts anderes mitzubringen als

  • die Bereitschaft, nach dem Beispiel Jesu zu leben in Offenheit für die Provokationen in seiner Nachfolge
  • sich einzulassen auf eine persönliche Christusbeziehung
  • den guten Willen, franziskanische Grundhaltungen ein Leben lang einzuüben
  • in ständiger Umkehr sich zu befähigen für ein Leben in Gemeinschaft
  • die Einsatzfreude für verschiedene, auch überraschende Aufgaben.

Postulat
Frauen, die sich nach dem ersten Kennenlernen für den Eintritt in unsere Gemeinschaft entscheiden, werden ins Postulat aufgenommen. Während dieser Zeit, die mindestens 6 Monate dauert, lebt die Postulantin in der Gemeinschaft mit und lernt die verschiedenen Aufgabenbereiche im Kloster kennen. Sie wird von einer Schwester begleitet und ausgebildet.

Noviziat
Nach dieser Zeit kann die Postulantin um Aufnahme ins Noviziat bitten. Bei der Noviziatsaufnahme erhält sie den Habit unserer Gemeinschaft und einen Ordensnamen. Während des Noviziats, das mindestens ein Jahr dauert, lernt die Novizin die theologischen und spirituellen Grundlagen des Ordenslebens intensiver kennen. Dabei wird sie von der Noviziatsleiterin begleitet.

Juniorat
Nach dem Noviziat kann die Novizin um die Zulassung zur Zeitlichen Profess bitten. Sie legt dann für drei Jahre die Gelübde der Armut, der ehelosen Keuschheit und des Gehorsams nach unserer Ordensregel und unseren Satzungen ab. Während des Juniorats wächst die junge Schwester tiefer ins Ordensleben unserer Gemeinschaft hinein und lernt, es im beruflichen Alltag zu leben. Ist die Juniorin dann entschieden, sich unserer Gemeinschaft für immer anzuschließen, kann sie um die Ablegung der Ewigen Profess bitten. Darin verspricht sie, die Gelübde für die Zeit ihres ganzen Lebens in unserer Gemeinschaft zu leben. Als Zeichen ihrer lebenslangen Bindung erhält die Schwester bei ihrer Profess auf Lebenszeit einen Ring.