Menü

Aktuelles aus der Internatsstiftung

Dankesfeier für die Förderer der Internatsstiftung St. Maria                                                      

Rund 200 Mädchen konnten bisher unterstützt werden

 

Text von Rudolf Wisbauer
Bilder von Rudolf Wisbauer und Sr. M. Irene Schlegel

 

Gekonnt begleiteten einige Schwestern des Crescentiaklosters den in früheren Jahren oft gesungenen Liedtext „Der Speisezettel“ aus dem alten Internatsliederbuch. Ein passender Einstieg zu einem kurzweiligen Dankesabend, zu dem das Kuratorium der Internatsstiftung alle Freunde und Förderer des Internats eingeladen hatte.

„Nachdem wir vor kurzem das 10-jährige Bestehen der Mensa für die Marienschulen feiern konnten, so Internatsleiterin Schwester Anna Stein bei ihrer Begrüßung, „nahmen wir dies zum Anlass, unsere treuen Spender und Unterstützer zu einem Festabend zu uns ins Haus einzu-laden.“ Schwester Anna freute sich auch, dass so viele ihrer Mitschwestern aus dem Mutterhaus am Obstmarkt den Weg ins Internat auf sich genommen haben und so zum Ausdruck brachten, dass das Internat nach wie vor ein wichtiger Arbeitsbereich des Klosters sei.

Auf die langjährige Tradition der Marienschulen und des Internats ging Kuratoriumsmitglied Rudolf Wisbauer ein, „denn bereits im Jahr 1831 wurde von den Schwestern der Grundstein für die Bildung der jungen Mädchen Kaufbeurens gelegt. Nach wie vor steht das Internat unter klösterlicher Leitung und bietet den Mädchen die Möglichkeit, durch die fürsorgliche Betreuung einen guten Schulabschluss erreichen zu können.

Um auch Schülerinnen, deren Eltern die Internatskosten nicht alleine aufbringen können, wurde im Jahr 2006 die Internatsstiftung St. Maria gegründet. Dank zahlreicher Spenden konnte das Kapital stetig erhöht und so aus den Stiftungserträgen rund 200 Kinder unterstützt werden.

Eine kurzweilige Bilderpräsentation gab den Gästen einen Einblick in das vielseitige Internats-leben und in die wertvolle Erziehungsarbeit, die von den Erzieherinnen stets geleistet wird. Musikalisch umrahmt wurde die Feier von Internatsschülerin Katharina Heller (Geige), begleitet von ihrer Mutter am Klavier. Für das leibliche Wohl sorgte Küchenchef Reinhard Einsiedler mit einem ausgezeichneten Festmenü. Mit einem großen Dank an alle Helfer, verabschiedete Sr. Anna die Gäste, verbunden mit der Hoffnung, dass sie der Internatsstiftung weiterhin wohlgesonnen bleiben werden.

Eine Bildergalerie finden Sie hier.

 

 

 

 

Ehemalige Schülerinnen spenden für die Internatsstiftung St. Maria

Bild: Barbara Wirth

Beim diesjährigen Jubiläumsklassentreffen der Marien-Realschule Kaufbeuren startete Irmgard Bechtel von der Ehemaligenvereinigung „Kontakt“ eine Sammelaktion zugunsten der Internats-stiftung St. Maria. Die im Jahr 2006 gegründete Stiftung unterstützt Schülerinnen, deren Eltern die Internatskosten nicht alleine aufbringen können. Gemäß dem Motto „Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“ freute sich Bechtel, an Internatsleiterin Sr. Anna M. Stein und Rudolf Wisbauer vom Stiftungskuratorium eine Spende über 551,85 € übergeben zu können.

Ein großer Helferkreis

Freude über die Unterstützung: die Kuratoriumsmitglieder der Internatsstiftung St. Maria (von links) Anna Batzer, Dr. Hermann Starnecker, Dr. Karl Pörn­bacher, Bernd Dössinger, Internatsleiterin Sr. Anna Stein, Oberbürgermeister Stefan Bosse, Ingried Hiemer, Werner Bobritz, Ingeburg Gottstein, Sr. Monika Full, Rudolf Wisbauer und Winfried Nusser.                                                 Foto: Sr. Irene Schlegel

 

Internatsstiftung Kuratorium blickt auf erfolgreiches Geschäftsjahr. Dank an die Förderer, aber auch Apell: Unterstützung wird immer wichtiger

 

Das Kuratorium der Internatsstiftung St. Maria konnte auf ein erfolgreich verlaufenes Geschäfts-jahr zurückblicken. Immer wieder unterstützen Firmen und Organisationen, aber vor allem auch Einzelpersonen und ehemalige Schülerinnen die Stiftung, um die Erziehungsarbeit, die im Internat St. Maria seit vielen Jahrzehnten geleistet wird, zu fördern.

Dies sei auch für die Schwestern des Crecentiaklosters ein wichtiges Anliegen, betonte Schwester Monika Full in Vertretung von Oberin Schwester Martha Lang, und dankte den Kuratoriums-mitgliedern für ihren Einsatz. Immer wieder erreichen die Stiftung Briefe von Ehemaligen, die dankbar auf ihre Internatszeit zurückblicken. Auch damals schon wurde oft nur durch die Unter-stützung des Klosters die Aufnahme im Internat ermöglicht. „Diese Dankbarkeit wird vereinzelt mit einer Spende zum Ausdruck gebracht“, sagte Rudolf Wisbauer, „denn für die Erhöhung des Stiftungskapitals sind wir darauf angewiesen.“ Aber es bedürfe weiterhin vielfältiger An-strengungen, um der Förderung der gestiegenen Anzahl an bedürftigen Schülerinnen nach-kommen zu können. So wolle auch die Ehemaligenvereinigung der Marienschulen bei ihren jährlichen Jubiläumsklassentreffen weiterhin für die Stiftung werben, sicherte Ingrid Hiemer zu. Derzeit werden 33 Mädchen im Internat und in der angeschlossenen offenen Ganztagsschule 98 Schülerinnen betreut, berichtete Internatsleiterin Schwester Anna Stein. Motiviert durch strahlende Kindergesichter, ob im Alltag oder beim erfolgreichen schulischen Abschluss, leisteten die Erzieherinnen hier täglich einen ganz wertvollen Dienst, hob sie anerkennend hervor.

Diese Anerkennung zollte auch Oberbürgermeister Stefan Bosse, denn auch ihm sei der Fort-bestand des Internats St. Maria ein wichtiges Anliegen. Darauf wies auch nachdrücklich Werner Bobritz hin, denn durch das Internat haben die Kinder „ein zweites Zuhause, können eine weiterführende Schule besuchen und bekommen dadurch die Grundlage für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben“. Dies komme der Gesellschaft allemal günstiger, als wenn diese Kinder dann später dem Sozialstaat zur Last fallen. So können in diesem Schuljahr 17 Schülerinnen mit einer Bezuschussung durch die Stiftung rechnen. Zum Ende der Sitzung gaben alle Mitglieder des Kuratoriums ihrer Überzeugung Ausdruck, dass es auch weiterhin dringend notwendig sei, sich für die gute Sache einzusetzen und Spender zu gewinnen, damit die Stiftung dem steigenden Bedarf an Fördermitteln nachkommen kann.

 

Spendenübergabe des Rotary-Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu (von links) Dr. Wolfgang Beinborn, Rudolf Wisbauer, Sr. Regina Winter, Präsident Dr. Christoph Ebert, Andreas Merz, Vin Thuan La

5.100 € Spende vom Rotary-Club Kaufbeuren-Ostallgäu

Aus der letzten Aktenentsorgungsaktion konnte der Rotary-Club Kaufbeuren-Ostallgäu eine stolze Summe von 5.100 € an Spendengeldern erzielen. Mit großer Freude wurde der erzielte Erlös an die Internatsstiftung des St. Marienschule in Kaufbeuren übergeben. Die Stiftung, die 2006 gegründet wurde, unterstützt Mädchen aus bedürftigen Familien, um diesen ein familiäres Umfeld für eine gute Schulausbildung zu ermöglichen. Die Schwestern und Erzieherinnen fördern damit nachhaltig die Zukunft dieser Mädchen.   

Spendenübergabe

Bild: Sr. Irene Schlegel

Ehemalige Schülerinnen spenden für die Internatsstiftung St. Maria

Beim Jubiläumsklassentreffen der Marien-Realschule Kaufbeuren startete Tina Plischke, Ehemalige des Abschlussjahrgangs 1988, eine Sammelaktion zugunsten der Internatsstiftung St. Maria. Die im Jahr 2006 gegründete Stiftung unterstützt Schülerinnen, deren Eltern die Internatskosten nicht alleine aufbringen können. Gemäß dem Motto „Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“ freute sich Plischke, an Internatsleiterin Sr. Anna M. Stein und Rudolf Wisbauer vom Stiftungskuratorium eine Spende über 1.162,10 € übergeben zu können.