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Crescentiakloster

Aktuelles

Heilige Messe im Berggarten

 

Nachdem das Wetter den Tag über recht durchwachsen war, bescherte uns der heilige Petrus an seinem Festtag doch noch die Chance,  die " heilige Messe in den Anliegen der Freunde und Wohltäter des Klosters" im Berggarten  unter freiem Himmel zu feiern. Musikalisch wurde diese eindrucksvoll von den "Wertachtaler Alphornbläsern" gestaltet.


Ausflug der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Freunde des Klosters nach St. Ottilien

Mit dem Bus und unserem Fahrer Rudi starteten wir am 30. Juni um 9.00 Uhr auf Einladung von Oberin Sr. Martha zum Ausflug als Dankeschön und Anerkennung für die Unterstützung des Klosters durch den Freundeskreis. Das Ziel war diesmal das ehrwürdige und älteste Missionshaus Deutschlands - St. Ottilien, von wo aus bereits 1887 die ersten Mönche und Schwestern nach Ostafrika zur Missionierung aufbrachen.

Der Wettergott war uns wohlgesonnen, und unsere Fahrt begann mit einem Gebet für gutes Gelingen. Bei Ankunft wurden wir im Exerzitienhaus begrüßt von Erzabt em. Notker Wolf. Er gewährte uns aus seinen weltweiten Erfahrungen einen interessanten Ein-blick in die Missionsarbeit des Hauses sowie einige persönliche Erlebnisse seiner umfangreichen Tätigkeiten, durchaus mit Humor gewürzt. Er sparte auch nicht mit Kritik am heutigen Zustand der Kirche, gab aber zu bedenken, dass es doch überall "menschelt" und auch die Kirche davon nicht frei ist. Sein lebensnahes Erzählen war für uns sehr beeindruckend, er entließ uns dann mit dem Segen, und wir machten uns nach geistiger Nahrung auf den Weg zur leiblichen Ertüchtigung in den Klostergasthof.

Nach dem Essen blieb freie Zeit für den Besuch des Kloster- und des Hofladens oder der Kloster-kirche zum Hl. Herzen Jesu.

Nachmittags erwartete uns Pater Maurus im Missionsmuseum. In sehr anschaulicher Weise und mit umfangreichem Wissen führte er uns durch die aufwändig gestalteten kulturellen und zoo-logischen Sehenswürdigkeiten aus Afrika und Korea.

Mit einem Dankeschön verabschiedeten wir uns von Pater Maurus und wurden anschließend von Sr. Martha zum "Kaffeeklatsch" eingeladen.

Zum Abschluss unseres schönen Tages gestaltete Pfarrer Rottach in der Ottilienkapelle eine Andacht. Die hl. Ottilia ist Für-sprecherin bei Augenkrankheiten. Sie gab den Anlass für den Wahlspruch der Missionsbenediktiner "lumen caecis - Licht den Blinden" Die Wallfahrt ist seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar.

Um ca. 17.30 Uhr kamen wir wohlbehalten und dankbar für den gelungenen Tag wieder in Kaufbeuren an.

Wir möchten im Namen des Freundeskreises Dir, liebe Sr. Martha, herzlich danken für die Organisation und für die Mühe, uns einen so erlebnisreichen und "arbeitsfreien Tag" zu gönnen.

(Text von Klemens und Inge Schmid)
(Bilder Wolfgang Klein und Sr. M. Martha Lang)

Bilder finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

Gedenken an unseren treuen Freund

Manfred Bosse

der am 22. Januar 2018 verstorben ist.

Ich werde die wiedersehen,
die ich auf Erden geliebt habe, und jene erwarten, die mich lieben.

Antoine de Saint-Exupéry


 


Bis zu seiner Erkrankung hat er im KIosterberggarten mitgearbeitet. Mit ihm haben wir einen hilfsbereiten und zuverlässigen Kollegen und einen liebenswerten Menschen verloren.

Wir behalten Manfred in bester Erinnerung.

 

Die Schwestern des                                               Der Freundeskreis Crescentiaklosters                                                 Klosterberggarten

 

 

Adventfeier mit den Freunden des Klosters

 

Die Adventszeit ist die Zeit des Wartens. Allein warten sei oft recht mühsam, gemeinsam mit Freunden zu warten könne dagegen sehr bereichernd sein, so begrüßte Sr. M. Martha die Freunde des Klosters, die am 1. Advent der Einladung zur besinnlichen Adventfeier in die Klosterkirche gefolgt sind.  Ein wesentliches Element von Freundschaft sei es, auch gemeinsam Zeit zu verbringen und gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein, führte sie weiter aus. Dazu bot dieser Nachmittag die Gelegenheit.

Die Zeit des Wartens auf den Herrn griff Klosterseelsorger Karl Rottach in der Adventsandacht auf, die er gemeinsam mit Udo Süß (von den Freunden des Klosters) vorbereitet hatte. Damit verbunden sei, Jesus den Weg zu bereiten, wie es der Tagesheilige Franz Xaver getan habe. Musikalisch gestaltet wurde die Feier mit stimmungsvollen adventlichen Liedern, die der Schwesternchor mehrstimmig vortrug.

Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz: Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Glühwein, Punsch und Plätzchen im Refektorium der Schwestern gab es die Möglichkeit zum Austausch und zur persönlichen Begegnung. Es war ein harmonischer und schöner Nachmittag, der mit dem franziskanischen Abendgebet in der Kirche abgeschlossen wurde.

 

 

Autorenlesung im Kloster

Auf eine Zeitreise ins Kaufbeuren der Fünfzigerjahre nahm Robert Klingensteiner Freunde und Schwestern des Klosters mit. Der Autor las Szenen aus seinem Buch „Grad so isch gwea!“ vor, das 2017 im Bauer-Verlag Thalhofen erschienen ist.

Es sei etwas Besonderes, aus einem Buch vom Autor selbst vorgelesen zu bekommen, betonte Oberin Schwester M. Martha bei der Begrüßung der Gäste. Wir Schwestern pflegen die Tradition der Tischlesung beim Mittagessen, erklärte sie den Freunden des Klosters. Dabei wird aus ver-schiedenen Werken vorgelesen. In den zurückliegenden Monaten war es das Buch des ge-bürtigen Kaufbeurers. Die Schwestern nahmen es begeistert an und der Inhalt sorgte auch nach der Tischlesung oft für Gesprächsstoff. Daraus entstand die Idee, Robert Klingensteiner ins Kloster zu einer Lesung einzuladen und Freunde des Klosters daran teilhaben zu lassen.

Für sein Buch habe er die Schatzkiste mit seinen Erinnerungen geöffnet und sie dann fest-gehalten, beschrieb der Autor den Prozess des Schreibens. Er malt mit Worten ein Bild Kaufbeurens in den Fünfzigerjahren. Dabei handele es sich nicht um ein heimatgeschichtliches Werk, sondern um persönliche Erinnerungen eines Kaufbeurer „Lausbuben“.

Klingensteiner bot uns einen kurzweiligen und vergnüglichen Nachmittag. Jüngere Gäste be-kamen ein plastisches Bild der nahen Vergangenheit vermittelt. Bei manchen älteren Zuhörern wurden Erinnerungen an die eigene Jugend wach und sie konnten mit Klingensteiner sagen: „Grad so isch gwea“.

 

Erntedankfest für die Freunde des Klosters

Zu einem kleinen Fest waren die Freunde unseres Klosters eingeladen. Dieses begann im Berggarten mit dem Besuch des letzten Sonnengesangs in diesem Jahr, der vom Liederkranz Marktoberdorf unter Leitung von Daniel Herrmann gestaltet wurde. Danach empfingen die Kaltentaler Alphornbläser, verstärkt von einigen Bläserfreunden, die Schwestern und ihre Gäste im Innenhof des Crescentiaklosters.

Schwester Martha benannte in ihrer Begrüßung die Ernte dieses Jahres, die sie besonders in den guten Beziehungen sah, die grundlegend für alles Wachstum sind. Des Weiteren erwähnte sie die finanzielle Unterstützung sowie den Einsatz von Fähigkeiten und Zeit. Besonders hob sie die ehrenamtliche Mitarbeit im Klosterladen, an der Pforte, in den Gärten sowie die handwerkliche Tätigkeit im Haus hervor. Etliche Veranstaltungen für die Freunde des Klosters und mit ihnen sieht sie als Früchte im Erntekorb. So gab es eine adventliche Feier, die monatlichen Gottesdienste, die Sonnengesänge im Berggarten, Berggartenführungen, einen Volkstanzabend, den Vortrag über Namibia, einen Ausflug. Alles, was wachsen durfte, ist auch Frucht des begleitenden Gebetes der Freunde des Klosters und des Wohlwollens den Schwestern gegenüber.

Neben angeregten Gesprächen sammelten die Teilnehmer Gedanken darüber, was wichtig ist, damit Gemeinschaft wachsen kann. Es wurde deutlich, dass auch in Zukunft die Begegnung zwischen den Freunden und uns Schwestern einen festen Platz haben soll.

Wer durch aktive Mitarbeit, Gebetsbegleitung, oder finanziellen Beitrag unser Kloster unterstützen möchte, kann sich gerne bei uns melden und in die Gemeinschaft der „Freunde des Crescentiaklosters“ aufgenommen werden

Bilder zu der Begegnung finden Sie hier.