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Crescentiakloster

Mein Alltag in Gottes Hand

 

Tun Sie in allem, was Sie können und vermögen, alsdann
legen Sie es in die Hand Gottes.

                 Maria Crescentia Höß

 

Als zutiefst spiritueller Mensch war Crescentia weit entfernt davon, eine weltferne Heilige zu sein. Ihr Gottvertrauen scheint grenzenlos. Aus diesem Vertrauen heraus konnte sie die Aufgaben ihres Lebens in Angriff nehmen. Geistliches Leben und aktives Tun können sich gegenseitig ergänzen und stärken – dies zeigt das Wirken der Heiligen.

Das Ende des Sommers, der für viele Menschen von Urlaub und Entspannung geprägt war, ist eine Zeit des Neubeginns.

Ein neuer Arbeitsplatz, eine neue Schule oder der Beginn des Studiums bzw. der Berufs-ausbildung – das alles sind spannende Erfahrungen. Aber auch für diejenigen, die in ihren gewohnten Alltag zurückgehen, bedeutet das Ende der Ferienzeit die Rückkehr ins Alltags-getriebe. Das alles kann verunsichern und ein wenig Angst machen.

Bin ich den Aufgaben, die mich erwarten gewachsen? Schaffe ich das?

Diese Fragen stellen sich bestimmt einige Menschen. Ich zumindest frage mich das schon, wenn nach einem erholsamen Urlaub wieder die Arbeit beginnt. Aber ich weiß auch, dass ich die Anforderungen des Lebens nicht allein bewältigen muss. Ich tue das Meinige, und den Rest darf ich vertrauensvoll in Gottes Hand legen.

Für die kommenden Wochen will ich mir Deinen Rat zum Leitsatz machen, Schwester Crescentia. Ich stelle mir vor, wie du folgende Worte ganz persönlich zu mir sprichst:

Tu in allem, was du kannst und vermagst, alsdann leg es in die Hand Gottes.

Sr. M. Annika Wörle