Unsere verstorbenen Mitschwestern

 

Meine Augen schauen stets auf den Herrn; denn er befreit meine Füße aus dem Netz.“

(Ps 25,15)

Der barmherzige Gott rief unsere liebe


Schwester Maria Antonia
Anna Fürst

*02.11.1925     + 19.03.2017

zu sich in seine ewige Heimat.

Die Augen auf Gott gerichtet, so wurde Schwester M. Antonia am Tag des Herrn und am Gedenktag des hl. Josef aus dem Netz von Krankheit und Schmerzen befreit.

Gott hat ihr viele Talente anvertraut, die sie ihr ganzes Leben lang gerne in den Dienst der Menschen stellte. Außer ihren künstlerischen Fähigkeiten sei besonders ihre pädagogische Begabung erwähnt. Als Volksschul- lehrerin und Heilpädagogin war sie bis zu ihrer Pensionierung im Jahr 1988 an mehreren Kaufbeurer Schulen beschäftigt. Ihren Blick richtete sie gerne auf die Schwachen und jene, die im Leben zu kurz gekommen sind. Nach ihrer Lehrtätigkeit engagierte sich Schwester M. Antonia viele Jahre in ehrenamtlichen Diensten in der Pfarrei St. Martin. Unserer klösterlichen Gemeinschaft gehörte sie 67 Jahre lang an.

In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Antonia verbunden.

 

 

„Macht euch keine Sorgen;
denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.“
(Nehemia 8,10)

Der barmherzige Gott rief unsere liebe

Schwester Maria Adelinde

Theresia Veh

*03.10.1935     + 26.10.2016

zu sich in seine ewige Heimat.

Mit Schwester M. Adelinde verabschieden wir uns von einer Mitschwester, die durch ihre frohe und freundliche Art in unsere Gemeinschaft, in ihre Familie und in die Orte, an denen sie eingesetzt war, hineingewirkt hat. Ihren Beruf als Schneidermeisterin übte sie viele Jahre in den Nähzimmern unserer Konvente im Marienheim Kaufbeuren, in Obergünzburg und im Mutterhaus aus. So hat sie tatsächlich zahlreiche „Einkleidungen“ ermöglicht. Viele Frauen kamen zu ihr in die Nähschule. Ein besonderes Talent entfaltete sie beim Blumenschmuck in unserer Klosterkirche und trug so zur Ehre Gottes bei.
In den letzten Jahren ertrug sie ihre Krankheit geduldig und hat dabei ihre innere Freude und ihren Humor nicht verloren.
In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Adelinde verbunden.

 

TODESNACHRICHT

„Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle.“
(Ps 16,11)

Der barmherzige Gott rief unsere liebe

Schwester Maria Wendelina
Veronika Hörmann

* 22.08.1916         + 12.11.2015

zu sich in seine ewige Heimat.

Schwester M. Wendelina erhielt vor 65 Jahren das franziskanische Ordensgewand unserer Gemeinschaft. Bis auf 12 Jahre ihres Ordenslebens, in denen sie als Hausfrau im Marienheim in Kempten war, wirkte sie im hauswirtschaftlichen Bereich unseres Mutterhauses. Hervorzuheben ist ihre sorgfältige Pflege der Kirchenwäsche, die in früheren Jahren noch in großer Menge ins Kloster zum Reinigen und Ausbessern gebracht wurde. Ihre letzten Lebensjahre verbrachte sie auf unserer Krankenstation, wo sie ihre Besucher mit ihrem Lachen und mit ihrem Interesse beschenkte. Mit dem Lied „Näher, mein Gott, zu dir“ schlief unsere Mitschwester friedlich ein.

In Dankbarkeit und im Gebet bleiben wir mit Schwester M. Wendelina verbunden.