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Segensreiches Wirken für die Kinder

Internatsstiftung unterstützt Mädchen. Nachmittagbetreuung immer begehrter.

 

Die Kuratoriumsmitglieder der Internatsstiftung St. Maria Kauf­beuren (von links): Rudolf Wisbauer, Internatsleiterin Sr. Anna M. Stein, Bernd Dössinger, Hans Walter, Werner Bobritz, Ingrid Hiemer, Tobias Streifinger, Oberin Sr. Johanna M. Höldrich, Barabara Wirth, Hartmut Meier, Dr. Hermann Starnecker und Anna Batzer (auf dem Bild fehlen: Oberbürgermeister Stefan Bosse und Staatsminister a. D. Franz Pschierer).                                                     

„Zwar muss der Mensch fest und getrost hoffen – aber er muss auch das Seinige dazu tun.“ Dieses Wort der heiligen Crecentia wurde zum Leitspruch der Internatsstiftung St. Maria Kaufbeuren, die mittlerweile auf 16 Jahre segensreichen Wirkens im Dienst für die Jugend zurückblickt. In der Kuratoriumssitzung zogen die Initiatoren ein erfolgreiches Resumee über das vergangene Stiftungsjahr.  

Oberin Schwester Johanna Maria Höldrich vom Crescentiakloster hob hervor: „Entgegen dem vielerorts anzutreffenden Trend von Internatsschließungen, sehen wir für unsere Schwestergemeinschaft nach wie vor im Internat eine wichtige Aufgabe der fürsorgenden Nächstenliebe im Dienst für die jungen Menschen.“ Laut Internatsleitern Schwester Anna Maria Stein gibt es immer wieder Mädchen, die der Unterstützung vonseiten des Klosters bedürfen. „Gerade für Kinder, die aus schwierigen familären Verhältnissen stammen, ist das Leben und Lernen in der Internatsgemeinschaft von enorm großen Wert“, sagte Stein. Sie bekämen durch die Betreuung von unseren qualifizierten Erzieherinnen vermehrt die Chance auf einen erfolgreichen Schulabschluss. 

Dies führte letztendlich auch zu der Idee, der zunehmenden Hilfsbedürftigkeit durch die Gründung einer Stiftung besser begegnen zu können. Daher stellte im Jahr 2006 das Crecentiakloster das notwendige Anfangskapital in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung. Es wuchs durch mehrere Zustiftungen und Aktionen, wie Benefizkonzerte, Internatstreffen und Sozialaktionen auf rund 750.000 Euro an, wie Rudolf Wisbauer bei der Bilanzvorstellung erläuterte. „In den vergangenen 16 Jahren konnten wir rund 180 Mädchen mit 165.000 Euro bei den Internatskosten bezuschussen und mit rund 170.000 Euro Anschaffungen für das Internat, wie zum Beispiel neue Stockwerksküchen, Computer und WLAN-Anbindung ermöglichen“, so Wisbauer. Zudem habe die Stiftung in den letzten beiden Jahren die Corana geschuldeten Einnahmeausfälle deutlich abgemildert. Durch den Wegfall vieler Einschränkungen sei derzeit wieder der Mensabetrieb im vollem Umfang möglich. Die Anmeldungen für die Nachmittagsbetreuung im nächsten Schuljahr haben um 40 % zugenommen, erläuterte Stein. Ingrid Hiemer, Vorsitzende der Ehemaligenvereinigung der Marienschulen, hofft, dass nach zweijähriger Pause heuer wieder im Herbst die Jubiläumsklassentreffen der Marienschulen stattfinden können. Denn diese seien immer eine gute Gelegenheit, um auf die Stiftung aufmerksam machen und die eine oder andere Spenderin gewinnen zu können. 

„Stiften heißt dauerhaft Gutes tun“: Wer die Internatsstiftung St. Maria unterstützen möchte, kann Geld auf folgende Spenden­konten einzahlen:

IBAN: DE52 7345 0000 0000 0128 80 bei der Sparkasse Kaufbeuren oder IBAN: DE30 7209 0000 0008 2006 88 bei der VR Bank Augsburg-Ostallgäu.

Jede, auch noch so kleine Spende kann Gutes bewirken!

Text: Rudolf Wisbauer