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Aktuelles

Feier des 20. Heilungssprechungstags

Ei​ne besondere Stimmung lag an diesem 25. November im Kloster in der Luft. Durften wir doch in diesem Jahr den 20. Jahrestag der Heiligsprechung der Namensgeberin unserer Gemeinschaft feiern. Da wurden dankbar Erinnerungen wiederbelebt, Fotos angeschaut und viel erzählt. Krönender Abschluss dieses Tages war die feierliche Messfeier in der Pfarrkirche St. Martin. 

In diesem Jahr begrüßte Stadtpfarrer Bernhard Waltner als Festprediger Wolfgang Schneck (Leiter der Priester-seelsorge im Bistum Augsburg). Mit ihm waren Klosterseelsorger Karl Rottach, Rudolf Klaus, Carl Graf sowie Kaplan Heiko Nüchtern und Diakon Evans Iregi Njiranini um den Altar versammelt. 
Feierliche Einzug der Fahnenabordnungen beim Gottesdienst in St. Martin

Pfarrer Schneck betonte in seiner Predigt, dass die Heiligsprechung und die damit verbundene Verehrung Crescentias etwas in unserem Leben bewirken will.

Festprediger Wolfgang SchneckAusgehend von einem Text aus dem Johannes- evangelium rief er der Festgemeinde in Erinnerung, dass Gott in jedem von uns lebt. Aus diesem Selbst-bewusstsein heraus konnte die Kaufbeurer Heilige in ihrem Leben viel Gutes wirken und manches Schwere ertragen. 

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst mit Werken für Sopran, Trompete und Orgel mit Theresa Boning (Sopran), Georg Hiemer (Trompete) und Stefan Mohr (Orgel). Auch Fahnenträger aus verschiedenen Kaufbeurer Vereinen erwiesen Crescentia die Ehre. Nach dem abschließenden Segen mit der Reliquie der Heiligen kehrten die Kirchenbesucher gestärkt in ihren Alltag zurück.

Weitere Bildeindrücke finden Sie hier.




Unterwegs

Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte. Deshalb ein paar Schnappschüsse von gemeinsamen Unternehmungen.

  • Besuch des Biofhofs Kögel bei Airtrang.

  • Streicheleinheiten

  • Besuch im Stall...

  • ...auch bei den Kälbchen.

  • Gruppenbild

  • Pause muss sein...

  • ...und eine kleine Stärkung.

  • Danke Gott für diesen schönen Tag!

  • Besuch im Syklinepark bei Scheidegg

  • Mutig voran

  • Aufstieg ist anstrengend...

  • ...aber oben angekommen läuft es sich umso beschwingter.

  • Panorambild

  • Brücken begehn

  • Von 25.09. - 7.11.2021 zeigt das Architektenkollektiv "Supertecture" eine Werkschau von Bauprojekten in Nepal, Tansania, Mosambik und Kaufbeuren.

  • Sehr sehenswerte Darstellung toller Aktionen.

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  • Mehr unter: https://stadtmuseum-kaufbeuren.de/

Vom Schatz im Acker

65-jähriges Ordensjubläum von Sr. M. Hedwig und Sr. M. Helene 

Feierlicher Beginn der Vesper (von links nach rechts: Sr. M. Hedwig, Sr. Johanna Maria, Sr. Ursula Maria)

Zu einer besonderen Schatzsuche lud Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach in seiner Predigt anlässlich des 65-jährigen Ordensjubiläums von Sr. Maria Helene Mösle und Sr. Maria Hedwig Preussler ein. Zur Feier dieses freudigen Ereignisses hatten Sr. M. Daniela und Sr. M. Franziska eine feierliche Vesper (Abendgebet) vorbereitet. 

Ausgangspunkt der Ansprache war das Gleichnis vom „Schatz im Ackerboden“, welches als Lesungstext ausgewählt wurde. Wie der glückliche Finder haben beide Jubilarinnen einen solchen Schatz in ihrem Leben entdeckt: Jesus Christus und seine Botschaft vom Reich Gottes. Dieses Geschenk bereicherte ihr Leben so sehr, dass es ebenfalls zum Schatz wurde. 

Die Lebensschätze von Sr. M. Helene sind immaterieller Art. Als Erzieherin war sie in Kindergärten in Kaufbeuren, Nesselwang und Obergünzburg liebevolle Wegbegleiterin für viele Kinder. Auch wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht am Jubiläum teilnehmen konnte, war sie dennoch in unseren Herzen und Gebeten dabei. 

Das Lebenswerk von Sr. M. Hedwig ist in unseren Gottesdiensten dagegen immer wieder sichtbar. Die Meisterin der Paramentenstickerei gestaltete zahlreiche künstlerisch wertvolle Stolen und Messgewänder, an denen wir uns nach wie vor freuen.
Sr. M. Helene war im Herzen dabei.

Darin wird äußerlich sichtbar, wie kostbar für die folgenden Schwesterngenerationen das Leben und die Werke derer sind, die uns auf dem Weg als Franziskanerin des Crescentiaklosters vorangingen. 

Sehr bewegend war die Professerneuerung von Sr. M. Hedwig, die von der Oberin Sr. Johanna Maria in Stellvertretung für die Gesamtgemeinschaft entgegengenommen wurde.

Sr. M. Hedwig wird von Pfarrer Rottach gesegnet.

Wie vor 65 Jahren versprach sie mit fester Stimme die Gelübde von Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam – welch starkes Zeichen der Treue. 

Dankbar und gestärkt blicken wir auf eine schöne Feier zurück, durch die wir alle reich beschenkt wurden: wie durch den Fund einer schönen und kostbaren Perle.






Wir haben eine neue Ordensleitung

 Sr. Johanna Maria Höldrich übernimmt den Dienst der Oberin

 

Die neue Ordensleitung: Hinten (von links nach rechts): Sr. M. Franziska Stahl, Sr. M. Christine Sontheim, Sr. M. Angelika Wißmiller. Vorne (von links nach rechts) Sr. M. Monika Full, Oberin Sr. Johanna Maria Höldrich, und Domvikar Andreas Miesen.


„Ich, Schwester Johanna Maria Höldrichverspreche Gott, dem Allmächtigen, und der Gemeinschaft der Franziskanerinnen des Crescentiaklosters in Kaufbeuren, mein Amt als Oberin gewissenhaft zu verwalten im Geiste des heiligen Evangeliums, nach der Regel und der Lebensordnung mit Satzung für die Franziskanerinnen des Crescentiaklosters in Kaufbeuren, gemäß den Bestimmungen des kirchlichen Rechtes und der Kapitel unserer Gemeinschaft. Ich will mich bemühen, allen Schwestern in sorgender Liebe zu dienen.“

Mit diesen bewegenden Worten erklärte sich Sr. Johanna Maria am 17. September 2021 vor der Schwesterngemeinschaft und dem zuständigen Ordensreferenten Herrn Domvikar Andreas Miesen in einer feierlichen Eucharistiefeier bereit, ihren Dienst als Oberin anzunehmen. Zuvor hatten sie die Franziskanerinnen des Crescentiaklosters unter Vorsitz des bischöflichen Vertreters in einer geheimen Wahl als Oberin gewählt. 

Die 38 -jährige gebürtige Allgäuerin wird für fünf Jahre die Gemeinschaft des Crescentiaklosters leiten. Ihr zur Seite stehen die vier Rätinnen Sr. M. Angelika Wißmiller (Vikarin), Sr. M. Monika Full, Sr. M. Christine Sontheim und
Sr. M. Franziska Stahl.

Als Zeichen für den Leitungsdienst übergab Domvikar Miesen der neuen Oberin  die Lebensregel, den Klosterschlüssel und  das Siegel der Gemeinschaft. Auf das Zeichen des Siegels ging er zuvor in seiner Predigt ein. Am 17. September feiern die franziskanischen Gemeinschaften den Tag, an dem unser Ordensvater 1224 auf dem Berg La Verna die Wundmale Christi empfing. In diesem mystischen Geschehen ließ Jesus Franziskus ihm ähnlich werden und prägte ihn mit seinem Siegel. Mit der Zusage, dass uns Gott in Christus sein Siegel aufgedrückt hat, dürfen Sr. Johanna Maria und ihre Rätinnen gestärkt ihren Dienst beginnen. Wir Schwestern wünschen ihnen dabei Gottes Segen. 

 




Grillfest mit unseren MItarbeiter*innen

Reinhard Einsiedler am Grill

In zahlreichen Arbeitsbereichen werden wir Schwestern von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen unterstützt. Sei es Küche, Hauswirtschaft, Krankenstation, Kloster-pforte, Hausmeisterei, Klosterladen ...- ohne die vielen helfenden Hände wäre einiges nicht möglich. Deshalb freuen wir uns, dass die Corona–Regeln am 7. September ein Dankeschön–Grillfest zuließen.

Natürlich wurden dabei die aktuellen Hygiene-Schutzbestimmungen beachtet und Gäste sowie Schwestern ließen sich vorher testen. Im Refektorium (Speisesaal) der Schwestern bestand die Möglichkeit zum geselligen Miteinander. Reinhard Einsiedler, Küchenchef der Internatsküche mit Mensabetrieb für die Marienschulen und Inhaber eines Partyservice, sorgte vorzüglich für das leibliche Wohl. Bei köstlich zubereitetem Grillgut und verschiedenen Salaten gab es reichlich Gesprächsstoff und auch Freude und Lachen hatten ihren Platz.

Musikalisch mitreißend wurde der Abend von den „Nordhangmannen“ gestaltet. Die fünf Mitglieder der A-capella Gruppe, die alle von der Nordseite des Auerbergs kommen, bescherten uns einen kurzweiligen Abend mit Evergreens wie „Caravan of Love“ oder „Can you feel the love tonight“. 

Ihren eigenen Stil zeigten Markus Endraß, Hannes Haf, Xaver Hanslmeier, Jim Magnusson und Peter Settele mit selbstgetexteten Liedern wie die „Gschicht vom Schwob“ – teilweise gesungen in bester Allgäuer Mundart. 

Neben schauspielerisch exzellent vorgetragenen humorvollen Liedern zeigte das Quintett in einigen Balladen auch seine gefühlvolle Seite und regte zum Nachdenken an. Mit einem musikalischen „Gute Nacht“ be-endeten die Sänger ihre Darbietung, die zu einem rundherum gelungenen Abend beigetragen hat. Gemeinsam mit unseren Gästen können wir dankbar sagen: Schön war´s!

Die Nordhangmannen sorgen für stimmungsvolle Musik



Bundesdeutsches Juniorinnentreffen im Kloster Oberzell

 

31 Schwestern aus 25 Ordensgemeinschaften beim bundesdeutschen Juniorinnentreffen im Kloster Oberzell bei Würzburg


Gesichter der Liebe

Seit Menschengedenken ist sie in aller Munde: die Liebe. Zahlreiche Lieder, Geschichten und Gedichte ranken sich um sie. Meist handeln diese von der romantischen Liebe und dennoch ist Liebe ein Phänomen, das viele Gesichter hat. Auch unsere Berufung zum Ordensleben ist eine Berufung zur Liebe, wie es das
II. Vatikanische Konzil herausstellt. Dieser Spur konnten wir beim bundesdeutschen Juniorinnentreffen
[1] der DOK (Deutsche Ordensobernkonferenz e.V in Bonn) vom
02. bis 05. September 2021 unter der Leitung von Sr. M. Scholastika Jurt OP
[2] als Referentin und Sr. Juliana Seelmann OSF[3] als Kursleitung nachgehen. Auch wir jungen Schwestern aus dem Crescentiakloster durften dabei sein. Wie gewohnt trafen wir uns im Haus St. Klara der Oberzeller Franziskanerinnen bei Würzburg.

Der Liebe auf der Spur

Mit großem Einfühlungsvermögen begleitete die Generalpriorin der Arenberger Dominikanerinnen 31 Juniorats - Schwestern aus 25 katholischen und evangelischen Ordensgemeinschaften durch diese wertvollen Tage. 

Unter dem Thema „Berufung als Liebesbeziehung“ durften wir uns auf Spurensuche begeben. Nach und nach näherten wir uns diesem großen und umfassenden Thema an, erspürten es und füllten es mit Leben. 

Ausgehend von der Liebe zum Leben allgemein, führte unsere Reise weiter zur Liebe zu uns selbst, gefolgt von der Liebe zum Mitmenschen und dann zur Liebe zu Gott, der jede von uns ganz persönlich liebt. In lebensnahen Vorträgen, Gruppengesprächen und Impulsen durften wir erfahren, wie sehr diese drei Ebenen miteinander verwoben sind.

Dank der guten Organisation und Planung des Treffens durch Sr. Juliana in Zusammenarbeit mit den zwei Juniorinnen Sr. Martina Baumann und Sr. Delia Klinger war es uns möglich, immer tiefer in dieses spannende Thema einzutauchen.

Gelebte Schwesterlichkeit

In den von verschiedenen Juniorinnen vorbereiteten Gebets- und Gottesdienstzeiten bereicherten wir uns gegenseitig durch die verschiedenen Spiritualitätsformen der unterschiedlichen Gemeinschaften.

Mindestens genauso wichtig wie die inhaltliche Arbeit sind bei diesen Treffen die Begegnungen und der Austausch auf persönlicher Ebene. Sei es bei den köstlich zubereiteten Mahlzeiten oder beim abendlichen Zusammensein: Es gab immer reichlich Gesprächsstoff und auch Freude und Lachen hatten ihren Platz.

Dankbar und gestärkt kehrten wir am Sonntag zurück in unsere unterschiedlichsten Gemeinschaften in den verschieden Regionen Deutschlands und der Schweiz – ver-bunden durch unsere Berufung zur Liebe.

                                                                                    

[1] Eine Juniorin ist eine Schwester in Ausbildung, mit zeitlicher Profess. Mehr zur Ordensausbildung unter: https://www.crescentiakloster.de/Berufungsklaerung/index.html
[2] Ordo Praedicatorum (Dominikaner*innen)
[3] "Ordo Sancti Francisci .Franziskanerinnen






Wandle im Heiligen Geist 

     Crescentiafest mit Bischof Bertram     

 

Das Phänomen der Ausstrahlung

„Jeder von uns kennt Menschen, von denen etwas ausgeht, die strahlen.“ Mit diesem Gedankenanstoß erschloss Bischof Dr. Bertram Meier beim diesjährigen Crescentiafest in der Stadtpfarrkirche St. Martin das Phänomen von Ausstrahlung. 

„Jesus hat ausgestrahlt. Er ist Widerschein des göttlichen Glanzes“, führte Bischof Bertram weiter aus. Auch unsere heilige Crescentia konnte sich dieser Ausstrahlung nicht entziehen. Sie folgte Christus nach, ließ sich von Ihm in den Bann ziehen. Dass dies für sie auch Kreuzesnachfolge bedeutete, ist allgemein bekannt. Der Ordensfrau blieben in ihrem Leben Schwierigkeiten und Krankheiten nicht erspart. 

Die Kraft des Heiligen Geistes

Rettungsanker war für sie der Heilige Geist. In ihren Visionen beschreibt sie ihn als jugendliche Person. „Der Heilige Geist ist jung, er bringt Schwung. Er ist nicht konservativ, sondern innovativ“, erläuterte der Bischof, und „haben wir keine Angst vor dem Heiligen Geist.“. Wenn ich dem Heiligen Geist die Regie über mein Leben überlasse, muss ich keine Angst vor den vielen Problemen und Anforderungen unserer Zeit haben. Nötig ist er überall, dieser lebenspendende Geist Gottes -  in der Gesellschaft, in der Kirche und im Kloster.   Für eine heilvolle Ausstrahlung ist der Wunsch, den sich die Christen am Anfang der Kirche gern zugesprochen haben, maßgeblich: „Ambula in Spiritu Sancto“ - Wandle im Heiligen Geist. 

Festliche Gestaltung der Messfeier

Die Kirchenmusik von Kaufbeuren unter der Leitung von Stefan Mohr scheint sich dies schon vorab zu Herzen genommen zu haben. Der Pontifikalgottesdienst war auch ein Fest für die Ohren. Die Fahnenabordnungen aus Kaufbeurer Vereinen trugen zum festlichem Charakter des Crescentiafestes, das zugleich das Hauptfest der Marianischen Bürgerkongregation ist, bei. Neben dem Bischof und seinem Zeremoniar, Pfarrer Ulrich Müller, begrüßte Stadtpfarrer Bernhard Waltner die drei Kapläne der Pfarreiengemeinschaft, Diakon Alfred Fraidling und den Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach. Alle aufgrund der Abstandregelungen vorhandenen Plätze in der Martinskirche waren besetzt. Das Team von TECKILI sorgte wieder für eine professionelle Übertragung des Livestreams. So konnten viele den Gottesdienst von zuhause aus mitfeiern.

Zwar war aufgrund der Pandemie der übliche Frühschoppen mit Begegnung auf dem Kirchplatz nicht möglich, doch konnten die Gottesdienstbesucher gestärkt nach Hause gehen mit dem oben genannten Wunsch im Herzen:

Wandle im Heiligen Geist!



Das Bistum berichtet über das Ereignis auf seiner Homepage:
 https://bistum-augsburg.de/




I will follow HIM

         Sr. Mirjam Treffler legt im Crescentiakloster die Erstprofess ab         

 


Sr. Mirjam verspricht in Armut, Gehorsam und eheloser Keuschheit zu leben (v.l. Sr. Mirjam Treffler, Zeugin Sr. Elisabeth Wilhelm und Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach).
Am „Weißen Sonntag“, dem Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, konnten wir Schwestern des Crescentiaklosters ein großes Fest feiern, wenn auch corona- bedingt im kleinen Kreis. Schwester Mirjam Treffler legte in einem öffentlichen Gelübde ihre erste Profess ab. In einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach, versprach die 25-jährige Ordensfrau, zunächst für die Dauer von zwei Jahren in Armut, Gehorsam und eheloser Keuschheit zu leben. 


 Ich bin bereit 

„Am Sonntag nach Ostern hören wir in der Liturgie das Evangelium von Thomas“, erläuterte Pfarrer Rottach und deutete in seiner Predigt drei Charakterzüge des biblischen „Zweiflers“ für das Ordensleben von Sr. Mirjam: Thomas braucht Zeit und er bekommt Zeit, denn Jesus geht es nicht darum, Druck auszuüben. Thomas ahnt, dass die Wunden bei Jesus ein Ausweis seiner Glaubwürdigkeit sind und dass damit auch wir angenommen sind mit der je eigenen Geschichte, und schließlich formuliert Thomas ein Sehnsuchtsgebet, das auch für uns tragfähig ist: „Mein Herr und mein Gott.“ 

Im Beisein von Eltern, Geschwistern und allen Schwestern der Gemeinschaft fragte Oberin Sr. M. Martha Lang die Novizin: 

„Bist du bereit, aus freiem Entschluss Jesus in unserer Gemeinschaft nachzufolgen?“
Mit strahlendem Gesicht und sicherer Stimme gab Sr. Mirjam Antwort: „Ich bin bereit“. Als Zeichen für ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft erhielt sie den schwarzen Schleier und den franziskanischen Strick, den jetzt die typischen drei Knoten zieren, die an die Gelübde Armut, Gehorsam und ehelose Keuschheit erinnern.  


Sr. Mirjam (links) nimmt von Oberin Sr. M. Martha Lang den franziskanischen Strick mit den drei Knoten entgegen.

„I will follow HIM“, diese Hymne aus dem Film Sister Act erklang von der Klosterband, als Sr. Mirjam sich kurz in die Sakristei zurückzog, um dann mit neuem Schleier und Strick mit den drei Knoten in die Gemeinschaft zurückzukehren. 

 Im Aufwind

Schwestern, Familie und Freunde überbrachten Sr. Mirjam corona-konform Glückwünsche, unter anderem mit einem Rätsel und dem Lied „Im Aufwind“, das über die Berufung zum Ordensleben erzählt. Das gemeinsame Abendlob und das festliche Abendessen, bei dem Sr. Mirjam in die Junioratsgruppe, die nächste Ausbildungsphase im Ordensleben aufgenommen wurde, rundeten die Feierlichkeiten ab. Mit Schwester Mirjam sind somit nun vier Schwestern im Juniorat. „Es war für mich ein schöner Tag. Ich bin voller Dankbarkeit“, resümierte sie glücklich. 


Eine Bildergalerie finden Sie hier. 



Ostern 2021

Online-Übertragung des ökumenischen Gottesdienstes aus Kaufbeuren
am Sonntag, den 24. Januar 2021 um 18 Uhr


           Hier kommen sie zum Gottesdienst      ​​



© Logo ACK 

Die heilige Crescentia gilt als Heilige der Ökumene. Deshalb ist die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ sicher in ihrem Sinne. Unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ beten seit dem 18. Januar Christen aus verschiedenen Konfessionen um Einheit. 

Gemeinsam feiern hier in Kaufbeuren die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, die Pfarrei Hlgst. Herz Jesu, das Crescentiakloster, die Evang.-Luth.Kirchengemeinden Kaufbeuren und Neugablonz, die Evangelische und Katholische Klinikseelsorge, die Alt.-Kath. Kirchengemeinde Kaufbeuren/Ostallgäu und die Freie Evangelische Gemeinde „Kirche im Alten Kino“.

Die Online - Übertragung des Gottesdienstes ist auf folgenden Webseiten zu sehen: 

www.dreifaltigkeitskirche-kaufbeuren.de

www.alt-katholisch.de/unsere-gemeinden/gemeinde-kaufbeuren-neugablonz/

http://kaufbeuren-katholisch.de

 und auch auf unserer Homepage www.crescentiakloster.de

 

Die diesjährige ökumenische Gebetswoche ist gleichzeitig der Auftakt zum „Jahr der Ökumene 2021/2022“, das die ACK Deutschland ausgerufen hat:
 https://www.oekumene-ack.de/aktuell/jahr-der-oekumene-20212022