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Aktuelles

Wir haben eine neue Ordensleitung

 Sr. Johanna Maria Höldrich übernimmt den Dienst der Oberin

 

Die neue Ordensleitung: Hinten (von links nach rechts): Sr. M. Franziska Stahl, Sr. M. Christine Sontheim, Sr. M. Angelika Wißmiller. Vorne (von links nach rechts) Sr. M. Monika Full, Oberin Sr. Johanna Maria Höldrich, und Domvikar Andreas Miesen.


„Ich, Schwester Johanna Maria Höldrichverspreche Gott, dem Allmächtigen, und der Gemeinschaft der Franziskanerinnen des Crescentiaklosters in Kaufbeuren, mein Amt als Oberin gewissenhaft zu verwalten im Geiste des heiligen Evangeliums, nach der Regel und der Lebensordnung mit Satzung für die Franziskanerinnen des Crescentiaklosters in Kaufbeuren, gemäß den Bestimmungen des kirchlichen Rechtes und der Kapitel unserer Gemeinschaft. Ich will mich bemühen, allen Schwestern in sorgender Liebe zu dienen.“

Mit diesen bewegenden Worten erklärte sich Sr. Johanna Maria am 17. September 2021 vor der Schwesterngemeinschaft und dem zuständigen Ordensreferenten Herrn Domvikar Andreas Miesen in einer feierlichen Eucharistiefeier bereit, ihren Dienst als Oberin anzunehmen. Zuvor hatten sie die Franziskanerinnen des Crescentiaklosters unter Vorsitz des bischöflichen Vertreters in einer geheimen Wahl als Oberin gewählt. 

Die 38 -jährige gebürtige Allgäuerin wird für fünf Jahre die Gemeinschaft des Crescentiaklosters leiten. Ihr zur Seite stehen die vier Rätinnen Sr. M. Angelika Wißmiller (Vikarin), Sr. M. Monika Full, Sr. M. Christine Sontheim und
Sr. M. Franziska Stahl.

Als Zeichen für den Leitungsdienst übergab Domvikar Miesen der neuen Oberin  die Lebensregel, den Klosterschlüssel und  das Siegel der Gemeinschaft. Auf das Zeichen des Siegels ging er zuvor in seiner Predigt ein. Am 17. September feiern die franziskanischen Gemeinschaften den Tag, an dem unser Ordensvater 1224 auf dem Berg La Verna die Wundmale Christi empfing. In diesem mystischen Geschehen ließ Jesus Franziskus ihm ähnlich werden und prägte ihn mit seinem Siegel. Mit der Zusage, dass uns Gott in Christus sein Siegel aufgedrückt hat, dürfen Sr. Johanna Maria und ihre Rätinnen gestärkt ihren Dienst beginnen. Wir Schwestern wünschen ihnen dabei Gottes Segen. 

 




Grillfest mit unseren MItarbeiter*innen

Reinhard Einsiedler am Grill

In zahlreichen Arbeitsbereichen werden wir Schwestern von haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen unterstützt. Sei es Küche, Hauswirtschaft, Krankenstation, Kloster-pforte, Hausmeisterei, Klosterladen ...- ohne die vielen helfenden Hände wäre einiges nicht möglich. Deshalb freuen wir uns, dass die aktuellen Corona–Regeln am 7. September ein Dankeschön–Grillfest zuließen.

Natürlich wurden dabei die aktuellen Hygiene-Schutzbestimmungen beachtet und Gäste sowie Schwestern ließen sich vorher testen. Im Refektorium (Speisesaal) der Schwestern bestand die Möglichkeit zum geselligen Miteinander. Reinhard Einsiedler, Küchenchef der Internatsküche mit Mensabetrieb für die Marienschulen und Inhaber eines Partyservice, sorgte vorzüglich für das leibliche Wohl. Bei köstlich zubereitetem Grillgut und verschiedenen Salaten gab es reichlich Gesprächsstoff und auch Freude und Lachen hatten ihren Platz.

Musikalisch mitreißend wurde der Abend von den „Nordhangmannen“ gestaltet. Die fünf Mitglieder der A-capella Gruppe, die alle von der Nordseite des Auerbergs kommen, bescherten uns einen kurzweiligen Abend mit Evergreens wie „Caravan of Love“ oder „Can you feel the love tonight“. 

Ihren eigenen Stil zeigten Markus Endraß, Hannes Haf, Xaver Hanslmeier, Jim Magnusson und Peter Settele mit selbstgetexteten Liedern wie die „Gschicht vom Schwob“ – teilweise gesungen in bester Allgäuer Mundart. 

Neben schauspielerisch exzellent vorgetragenen humorvollen Liedern zeigte das Quintett in einigen Balladen auch seine gefühlvolle Seite und regte zum Nachdenken an. Mit einem musikalischen „Gute Nacht“ be-endeten die Sänger ihre Darbietung, die zu einem rundherum gelungenen Abend beigetragen hat. Gemeinsam mit unseren Gästen können wir dankbar sagen: Schön war´s!

Die Nordhangmannen sorgen für stimmungsvolle Musik



Bundesdeutsches Juniorinnentreffen im Kloster Oberzell

 

31 Schwestern aus 25 Ordensgemeinschaften beim bundesdeutschen Juniorinnentreffen im Kloster Oberzell bei Würzburg


Gesichter der Liebe

Seit Menschengedenken ist sie in aller Munde: die Liebe. Zahlreiche Lieder, Geschichten und Gedichte ranken sich um sie. Meist handeln diese von der romantischen Liebe und dennoch ist Liebe ein Phänomen, das viele Gesichter hat. Auch unsere Berufung zum Ordensleben ist eine Berufung zur Liebe, wie es das
II. Vatikanische Konzil herausstellt. Dieser Spur konnten wir beim bundesdeutschen Juniorinnentreffen
[1] der DOK (Deutsche Ordensobernkonferenz e.V in Bonn) vom
02. bis 05. September 2021 unter der Leitung von Sr. M. Scholastika Jurt OP
[2] als Referentin und Sr. Juliana Seelmann OSF[3] als Kursleitung nachgehen. Auch wir jungen Schwestern aus dem Crescentiakloster durften dabei sein. Wie gewohnt trafen wir uns im Haus St. Klara der Oberzeller Franziskanerinnen bei Würzburg.

Der Liebe auf der Spur

Mit großem Einfühlungsvermögen begleitete die Generalpriorin der Arenberger Dominikanerinnen 31 Juniorats - Schwestern aus 25 katholischen und evangelischen Ordensgemeinschaften durch diese wertvollen Tage. 

Unter dem Thema „Berufung als Liebesbeziehung“ durften wir uns auf Spurensuche begeben. Nach und nach näherten wir uns diesem großen und umfassenden Thema an, erspürten es und füllten es mit Leben. 

Ausgehend von der Liebe zum Leben allgemein, führte unsere Reise weiter zur Liebe zu uns selbst, gefolgt von der Liebe zum Mitmenschen und dann zur Liebe zu Gott, der jede von uns ganz persönlich liebt. In lebensnahen Vorträgen, Gruppengesprächen und Impulsen durften wir erfahren, wie sehr diese drei Ebenen miteinander verwoben sind.

Dank der guten Organisation und Planung des Treffens durch Sr. Juliana in Zusammenarbeit mit den zwei Juniorinnen Sr. Martina Baumann und Sr. Delia Klinger war es uns möglich, immer tiefer in dieses spannende Thema einzutauchen.

Gelebte Schwesterlichkeit

In den von verschiedenen Juniorinnen vorbereiteten Gebets- und Gottesdienstzeiten bereicherten wir uns gegenseitig durch die verschiedenen Spiritualitätsformen der unterschiedlichen Gemeinschaften.

Mindestens genauso wichtig wie die inhaltliche Arbeit sind bei diesen Treffen die Begegnungen und der Austausch auf persönlicher Ebene. Sei es bei den köstlich zubereiteten Mahlzeiten oder beim abendlichen Zusammensein: Es gab immer reichlich Gesprächsstoff und auch Freude und Lachen hatten ihren Platz.

Dankbar und gestärkt kehrten wir am Sonntag zurück in unsere unterschiedlichsten Gemeinschaften in den verschieden Regionen Deutschlands und der Schweiz – ver-bunden durch unsere Berufung zur Liebe.

                                                                                    

[1] Eine Juniorin ist eine Schwester in Ausbildung, mit zeitlicher Profess. Mehr zur Ordensausbildung unter: https://www.crescentiakloster.de/Berufungsklaerung/index.html
[2] Ordo Praedicatorum (Dominikaner*innen)
[3] "Ordo Sancti Francisci .Franziskanerinnen





Führungen starten wieder!

 

Nach über einem Jahr Corona bedingter Pause freuen wir uns, dass wir wieder Führungen durch die Gedenkstätte und den Berggarten anbieten können. 

Was gilt es zu beachten?


Für die Gedenkstätte: 


  • Es gilt die 3 - G - Regel (geimpt oder getestet oder genesen).
    Mehr dazu finden Sie hier.
  • Während der Führung gilt Maskenpflicht (FFP2-Masken für Besucher ab 15 Jahren, Mund-Nasen-Bedeckung für Kinder zwischen 6-14 Jahren, Kinder bis 6 Jahren müssen keine Maske tragen)
  • Erfassung und Aufbewahrung der Kontaktdaten (4 Wochen)

 

Für den Berggarten: 



Es gelten dieselben Regeln wie oben bis auf: 

  • Wenn der Abstand (von 1,5 m) gewahrt wird, müssen keine Masken getragen werden
  • Wir bitten Sie dennoch eine Maske mitzuführen

 

Die aktuellen Inzidenzwert finden Sie hier. 

 




Wandle im Heiligen Geist 

     Crescentiafest mit Bischof Bertram     

 

Das Phänomen der Ausstrahlung

„Jeder von uns kennt Menschen, von denen etwas ausgeht, die strahlen.“ Mit diesem Gedankenanstoß erschloss Bischof Dr. Bertram Meier beim diesjährigen Crescentiafest in der Stadtpfarrkirche St. Martin das Phänomen von Ausstrahlung. 

„Jesus hat ausgestrahlt. Er ist Widerschein des göttlichen Glanzes“, führte Bischof Bertram weiter aus. Auch unsere heilige Crescentia konnte sich dieser Ausstrahlung nicht entziehen. Sie folgte Christus nach, ließ sich von Ihm in den Bann ziehen. Dass dies für sie auch Kreuzesnachfolge bedeutete, ist allgemein bekannt. Der Ordensfrau blieben in ihrem Leben Schwierigkeiten und Krankheiten nicht erspart. 

Die Kraft des Heiligen Geistes

Rettungsanker war für sie der Heilige Geist. In ihren Visionen beschreibt sie ihn als jugendliche Person. „Der Heilige Geist ist jung, er bringt Schwung. Er ist nicht konservativ, sondern innovativ“, erläuterte der Bischof, und „haben wir keine Angst vor dem Heiligen Geist.“. Wenn ich dem Heiligen Geist die Regie über mein Leben überlasse, muss ich keine Angst vor den vielen Problemen und Anforderungen unserer Zeit haben. Nötig ist er überall, dieser lebenspendende Geist Gottes -  in der Gesellschaft, in der Kirche und im Kloster.   Für eine heilvolle Ausstrahlung ist der Wunsch, den sich die Christen am Anfang der Kirche gern zugesprochen haben, maßgeblich: „Ambula in Spiritu Sancto“ - Wandle im Heiligen Geist. 

Festliche Gestaltung der Messfeier

Die Kirchenmusik von Kaufbeuren unter der Leitung von Stefan Mohr scheint sich dies schon vorab zu Herzen genommen zu haben. Der Pontifikalgottesdienst war auch ein Fest für die Ohren. Die Fahnenabordnungen aus Kaufbeurer Vereinen trugen zum festlichem Charakter des Crescentiafestes, das zugleich das Hauptfest der Marianischen Bürgerkongregation ist, bei. Neben dem Bischof und seinem Zeremoniar, Pfarrer Ulrich Müller, begrüßte Stadtpfarrer Bernhard Waltner die drei Kapläne der Pfarreiengemeinschaft, Diakon Alfred Fraidling und den Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach. Alle aufgrund der Abstandregelungen vorhandenen Plätze in der Martinskirche waren besetzt. Das Team von TECKILI sorgte wieder für eine professionelle Übertragung des Livestreams. So konnten viele den Gottesdienst von zuhause aus mitfeiern.

Zwar war aufgrund der Pandemie der übliche Frühschoppen mit Begegnung auf dem Kirchplatz nicht möglich, doch konnten die Gottesdienstbesucher gestärkt nach Hause gehen mit dem oben genannten Wunsch im Herzen:

Wandle im Heiligen Geist!



Das Bistum berichtet über das Ereignis auf seiner Homepage:
 https://bistum-augsburg.de/




I will follow HIM

         Sr. Mirjam Treffler legt im Crescentiakloster die Erstprofess ab         

 


Sr. Mirjam verspricht in Armut, Gehorsam und eheloser Keuschheit zu leben (v.l. Sr. Mirjam Treffler, Zeugin Sr. Elisabeth Wilhelm und Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach).
Am „Weißen Sonntag“, dem Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, konnten wir Schwestern des Crescentiaklosters ein großes Fest feiern, wenn auch corona- bedingt im kleinen Kreis. Schwester Mirjam Treffler legte in einem öffentlichen Gelübde ihre erste Profess ab. In einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach, versprach die 25-jährige Ordensfrau, zunächst für die Dauer von zwei Jahren in Armut, Gehorsam und eheloser Keuschheit zu leben. 


 Ich bin bereit 

„Am Sonntag nach Ostern hören wir in der Liturgie das Evangelium von Thomas“, erläuterte Pfarrer Rottach und deutete in seiner Predigt drei Charakterzüge des biblischen „Zweiflers“ für das Ordensleben von Sr. Mirjam: Thomas braucht Zeit und er bekommt Zeit, denn Jesus geht es nicht darum, Druck auszuüben. Thomas ahnt, dass die Wunden bei Jesus ein Ausweis seiner Glaubwürdigkeit sind und dass damit auch wir angenommen sind mit der je eigenen Geschichte, und schließlich formuliert Thomas ein Sehnsuchtsgebet, das auch für uns tragfähig ist: „Mein Herr und mein Gott.“ 

Im Beisein von Eltern, Geschwistern und allen Schwestern der Gemeinschaft fragte Oberin Sr. M. Martha Lang die Novizin: 

„Bist du bereit, aus freiem Entschluss Jesus in unserer Gemeinschaft nachzufolgen?“
Mit strahlendem Gesicht und sicherer Stimme gab Sr. Mirjam Antwort: „Ich bin bereit“. Als Zeichen für ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft erhielt sie den schwarzen Schleier und den franziskanischen Strick, den jetzt die typischen drei Knoten zieren, die an die Gelübde Armut, Gehorsam und ehelose Keuschheit erinnern.  


Sr. Mirjam (links) nimmt von Oberin Sr. M. Martha Lang den franziskanischen Strick mit den drei Knoten entgegen.

„I will follow HIM“, diese Hymne aus dem Film Sister Act erklang von der Klosterband, als Sr. Mirjam sich kurz in die Sakristei zurückzog, um dann mit neuem Schleier und Strick mit den drei Knoten in die Gemeinschaft zurückzukehren. 

 Im Aufwind

Schwestern, Familie und Freunde überbrachten Sr. Mirjam corona-konform Glückwünsche, unter anderem mit einem Rätsel und dem Lied „Im Aufwind“, das über die Berufung zum Ordensleben erzählt. Das gemeinsame Abendlob und das festliche Abendessen, bei dem Sr. Mirjam in die Junioratsgruppe, die nächste Ausbildungsphase im Ordensleben aufgenommen wurde, rundeten die Feierlichkeiten ab. Mit Schwester Mirjam sind somit nun vier Schwestern im Juniorat. „Es war für mich ein schöner Tag. Ich bin voller Dankbarkeit“, resümierte sie glücklich. 


Eine Bildergalerie finden Sie hier. 



Ostern 2021

Online-Übertragung des ökumenischen Gottesdienstes aus Kaufbeuren
am Sonntag, den 24. Januar 2021 um 18 Uhr


           Hier kommen sie zum Gottesdienst      ​​



© Logo ACK 

Die heilige Crescentia gilt als Heilige der Ökumene. Deshalb ist die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ sicher in ihrem Sinne. Unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ beten seit dem 18. Januar Christen aus verschiedenen Konfessionen um Einheit. 

Gemeinsam feiern hier in Kaufbeuren die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, die Pfarrei Hlgst. Herz Jesu, das Crescentiakloster, die Evang.-Luth.Kirchengemeinden Kaufbeuren und Neugablonz, die Evangelische und Katholische Klinikseelsorge, die Alt.-Kath. Kirchengemeinde Kaufbeuren/Ostallgäu und die Freie Evangelische Gemeinde „Kirche im Alten Kino“.

Die Online - Übertragung des Gottesdienstes ist auf folgenden Webseiten zu sehen: 

www.dreifaltigkeitskirche-kaufbeuren.de

www.alt-katholisch.de/unsere-gemeinden/gemeinde-kaufbeuren-neugablonz/

http://kaufbeuren-katholisch.de

 und auch auf unserer Homepage www.crescentiakloster.de

 

Die diesjährige ökumenische Gebetswoche ist gleichzeitig der Auftakt zum „Jahr der Ökumene 2021/2022“, das die ACK Deutschland ausgerufen hat:
 https://www.oekumene-ack.de/aktuell/jahr-der-oekumene-20212022




Heiligsprechungstag 2020


Gerade in der Zeit der Pandemie vertrauen viele Gläubige auf die Fürsprache der heiligen Crescentia, die selbst in ihrem Leben Krankheit und Leid erfahren hat. Die Feier zur Erinnerung an ihre Heiligsprechung am 25. November 2001 ist deshalb ein wichtiges Zeichen für Vertrauen und Hoffnung. Wir feiern, dass Crescentia an unserer Seite ist und mit uns die Gemeinde bildet, die zu Gott betet.


Wegen des Lockdowns wurde der Gedenktag zwar ohne die sonst übliche Lichterprozession am Geburtshaus vorbei in den Klosterhof gefeiert, was der Freude über „unsere Heilige“ aber keinen Abbruch tat. Da wegen der coronabedingten Abstandsregeln weniger Menschen in der Pfarrkirche St. Martin Platz finden, sorgte ein Team junger Leute aus der Pfarrei für eine perfekte Livestreamübertragung im Internet.

Mit Stadtpfarrer Bernhard Waltner waren Klosterseelsorger Karl Rottach und Festprediger Rudolf Klaus am Altar. In seiner Predigt berichtete Pfarrer Klaus von seinen ersten Begegnungen mit Crescentia, die in seine Jugendzeit zurückreichen. Er betonte, dass uns die „Heilige auf Augenhöhe“ auch heute noch Kraft und Orientierung geben kann.

Musikalisch gestalteten die Sopranistin Teresa Boning, Georg Hiemer an der Trompete, Janine Batzek an der Violine und der Organist Stefan Mohr die Messfeier. Auch Fahnenträger aus Kaufbeurer Vereinen erwiesen Crescentia die Ehre. 

Nach dem abschließenden Segen mit der Reliquie der Heiligen kehrten die Kirchenbesucher gestärkt in ihren Alltag zurückkehren.

Eine Aufzeichnung des Festgottesdienstes finden Sie hier.

Ordensjubiläum 2020

  
Unsere Jubilarinnen von links nach rechts: Sr. M. Ursula, Sr. M. Teresa und Sr. M. Beata


​​​​​Man kann nicht wegen Corona alle Feste ausfallen lassen…

 


… Schwesternjubiläen sind nicht nur Feste zu einem Stichtag, sondern auch starke Zeichen von Treue und Beständigkeit, von Glaube, Hoffnung und Liebe für unsere Welt – gerade auch in diesen dunklen Zeiten. 

 

Sr. M. Teresa Wohlfahrt trägt seit 50 Jahren bis heute treu die franziskanische Tracht, Sr. M. Beata Eder-Hefele und Sr. M. Ursula Glaser blicken auf 65 Jahre Ordensleben zurück. 

 

Der Jubiläumstag wurde bei schönstem Herbstwetter begangen. Pfarrer Karl Rottach hielt den Festgottesdienst. Er verstand es hervorragend, den hl. Franziskus, Erntedank und die Würdigung der Jubilarinnen in seiner Predigt unterzubringen.

 

Beim anschließenden Festmahl genossen alle das wunderbare Essen in festlich geschmückten Räumen. Die Stimmung war fröhlich-beschwingt. Danach konnte man sich an diesem schönen Herbsttag gut im Freien aufhalten. Für den Nachmittag luden Sr. M. Franziska und Sr. M. Elisabeth in einer kleinen Zeitreise in Bild und Wort dazu ein, das Leben der Jubilarinnen besser kennenzulernen. 

Bei der feierlichen Vesper, musikalisch begleitet von der Klosterband „Frische Brise“, dankten wir dem Herrn für diesen wunderschönen Tag.


Eine Bildergalerie finden Sie hier.  



Buchneuerscheinung: Lieblingsplätze im Bistum Augsburg

 

 

Bei der Übergabe des Buchs (v.l.n.r.): P. Johannes Feierabend OSB, Herausgeberin Carolin Völk, Bischof
Dr. Bertram Meier, Verleger Josef Fink und Sr. Dr. Theresia Wittemann OSF (Foto: Nicolas Schnall / pba)

 

Ein gemeinschaftliches Geburtstagsgeschenk von Priestern und Ordensleuten aus der Diözese Augsburg an ihren Bischof bringt die bunte Vielfalt unseres Bistums zum Ausdruck.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Bischof Bertram konnte die Herausgeberin Carolin Völk 48 Autorinnen und Autoren dafür gewinnen, von ihrem persönlichen Lieblingsplatz zu erzählen. 

Jeder dieser Orte wird von einem passenden, meist selbstverfassten Gebet begleitet und lädt zum Pilgern, Innehalten und Beten ein. 

Auch unsere Oberin Sr. M. Martha Lang berichtet von ihrem persönlichen Kraftort. Welcher dies wohl sein mag?

 

Mehr können Sie im Buch selbst erfahren, das Sie unter anderem in unserem Klosterladen erwerben können.

Das Buch „Lieblingsplätze im Bistum Augsburg – Eine Einladung zum Anhalten, Innehalten und Gebet“ (Hg. Carolin Völk) ist im Kunstverlag Josef Fink erschienen (ISBN 978-3-95976-288-5, 232 Seiten, 225 Abbildungen) und kostet 19,80 €

 Sr. M. Martha Lang gratuliert von Kaufbeuren aus. (Foto: Crescentiakloster)


Sant'Egidio - Appell für die alten Menschen in dieser Zeit der Pandemie 


 

INFAG-Stellungnahme gegen Rassismus 

Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG), der Zusammenschluss der franziskanischen Ordensgemeinschaften in Deutschland, wendet sich entschieden gegen jede Form von Rassismus. Es ist in keiner Weise tolerabel, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft zu diskriminieren. Dies geschieht alltäglich, wenn Menschen beispielsweise nur aufgrund ihrer Hautfarbe von der Polizei kontrolliert oder durch entsprechende Äußerungen abgewertet werden. Mit den zahlreichen Demonstranten gegen Rassismus bekennt auch die INFAG: „White Silence is Violence“ (Weißes Schweigen ist Gewalt) und ruft dazu auf, die eigenen Denkmuster und Handlungsweisen auf Alltagsrassismus zu überprüfen und sich als Gemeinschaften und als Einzelne gegen jede Form von Rassismus zu stellen. Sie zeigt sich erschüttert über den Tod von George Floyd durch Polizeigewalt in den USA. Ebenso über die annähernd 8000 rassistischen Straftaten, die das Bundesinnenministerium für 2019 gezählt hat. Sie geben ein erschreckendes Zeugnis darüber ab, dass auch hierzulande rassistisch motivierte Handlungsweisen an der Tagesordnung sind. (SF)



FRANZISKANISCHE ORDEN ENTSETZT ÜBER VIGANÒ-APPELL

 

Würzburg, 13.05.2020 (emm) 

Die franziskanischen Ordensgemeinschaften reagieren mit Entsetzen auf den Corona-Aufruf von Erzbischof Viganò, Kardinal Müller und Anderen. 

Es sei dramatisch genug, dass die Polarisierung in unserer Gesellschaft zunehme und Verschwörungstheorien sich mit unerträglicher Rhetorik ausbreiteten. Dass Vertreter der katholischen Kirche sich davon infizieren ließen und sich diesem Un-Sinn anschlössen, sei nicht hinnehmbar und beschädige den christlichen Heilsauftrag.

 

Zudem blendeten Autoren und Unterzeichner das Engagement vieler Menschen aus, die sich weltweit für die Eindämmung der Pandemie und den Schutz menschlichen Lebens einsetzten.

 

Die rechtspopulistische Rhetorik stelle einen Affront gegen demokratische Grundwerte dar und höhle den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der sich besonders in der Corona Krise zeige, auf unerträgliche Weise aus. 

 

Quelle: infag