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Aktuelles


I will follow HIM

         Sr. Mirjam Treffler legt im Crescentiakloster die Erstprofess ab         

 


Sr. Mirjam verspricht in Armut, Gehorsam und eheloser Keuschheit zu leben (v.l. Sr. Mirjam Treffler, Zeugin Sr. Elisabeth Wilhelm und Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach).
Am „Weißen Sonntag“, dem Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit, konnten wir Schwestern des Crescentiaklosters ein großes Fest feiern, wenn auch corona- bedingt im kleinen Kreis. Schwester Mirjam Treffler legte in einem öffentlichen Gelübde ihre erste Profess ab. In einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Klosterseelsorger Pfarrer Karl Rottach, versprach die 25-jährige Ordensfrau, zunächst für die Dauer von zwei Jahren in Armut, Gehorsam und eheloser Keuschheit zu leben. 


 Ich bin bereit 

„Am Sonntag nach Ostern hören wir in der Liturgie das Evangelium von Thomas“, erläuterte Pfarrer Rottach und deutete in seiner Predigt drei Charakterzüge des biblischen „Zweiflers“ für das Ordensleben von Sr. Mirjam: Thomas braucht Zeit und er bekommt Zeit, denn Jesus geht es nicht darum, Druck auszuüben. Thomas ahnt, dass die Wunden bei Jesus ein Ausweis seiner Glaubwürdigkeit sind und dass damit auch wir angenommen sind mit der je eigenen Geschichte, und schließlich formuliert Thomas ein Sehnsuchtsgebet, das auch für uns tragfähig ist: „Mein Herr und mein Gott.“ 

Im Beisein von Eltern, Geschwistern und allen Schwestern der Gemeinschaft fragte Oberin Sr. M. Martha Lang die Novizin: 

„Bist du bereit, aus freiem Entschluss Jesus in unserer Gemeinschaft nachzufolgen?“
Mit strahlendem Gesicht und sicherer Stimme gab Sr. Mirjam Antwort: „Ich bin bereit“. Als Zeichen für ihre Zugehörigkeit zur Gemeinschaft erhielt sie den schwarzen Schleier und den franziskanischen Strick, den jetzt die typischen drei Knoten zieren, die an die Gelübde Armut, Gehorsam und ehelose Keuschheit erinnern.  


Sr. Mirjam (links) nimmt von Oberin Sr. M. Martha Lang den franziskanischen Strick mit den drei Knoten entgegen.

„I will follow HIM“, diese Hymne aus dem Film Sister Act erklang von der Klosterband, als Sr. Mirjam sich kurz in die Sakristei zurückzog, um dann mit neuem Schleier und Strick mit den drei Knoten in die Gemeinschaft zurückzukehren. 

 Im Aufwind

Schwestern, Familie und Freunde überbrachten Sr. Mirjam corona-konform Glückwünsche, unter anderem mit einem Rätsel und dem Lied „Im Aufwind“, das über die Berufung zum Ordensleben erzählt. Das gemeinsame Abendlob und das festliche Abendessen, bei dem Sr. Mirjam in die Junioratsgruppe, die nächste Ausbildungsphase im Ordensleben aufgenommen wurde, rundeten die Feierlichkeiten ab. Mit Schwester Mirjam sind somit nun vier Schwestern im Juniorat. „Es war für mich ein schöner Tag. Ich bin voller Dankbarkeit“, resümierte sie glücklich. 


Eine Bildergalerie finden Sie hier. 



Ostern 2021

Online-Übertragung des ökumenischen Gottesdienstes aus Kaufbeuren
am Sonntag, den 24. Januar 2021 um 18 Uhr


           Hier kommen sie zum Gottesdienst      ​​



© Logo ACK 

Die heilige Crescentia gilt als Heilige der Ökumene. Deshalb ist die „Gebetswoche für die Einheit der Christen“ sicher in ihrem Sinne. Unter dem Leitwort „Bleibt in meiner Liebe“ beten seit dem 18. Januar Christen aus verschiedenen Konfessionen um Einheit. 

Gemeinsam feiern hier in Kaufbeuren die Pfarreiengemeinschaft Kaufbeuren, die Pfarrei Hlgst. Herz Jesu, das Crescentiakloster, die Evang.-Luth.Kirchengemeinden Kaufbeuren und Neugablonz, die Evangelische und Katholische Klinikseelsorge, die Alt.-Kath. Kirchengemeinde Kaufbeuren/Ostallgäu und die Freie Evangelische Gemeinde „Kirche im Alten Kino“.

Die Online - Übertragung des Gottesdienstes ist auf folgenden Webseiten zu sehen: 

www.dreifaltigkeitskirche-kaufbeuren.de

www.alt-katholisch.de/unsere-gemeinden/gemeinde-kaufbeuren-neugablonz/

http://kaufbeuren-katholisch.de

 und auch auf unserer Homepage www.crescentiakloster.de

 

Die diesjährige ökumenische Gebetswoche ist gleichzeitig der Auftakt zum „Jahr der Ökumene 2021/2022“, das die ACK Deutschland ausgerufen hat:
 https://www.oekumene-ack.de/aktuell/jahr-der-oekumene-20212022




Heiligsprechungstag 2020


Gerade in der Zeit der Pandemie vertrauen viele Gläubige auf die Fürsprache der heiligen Crescentia, die selbst in ihrem Leben Krankheit und Leid erfahren hat. Die Feier zur Erinnerung an ihre Heiligsprechung am 25. November 2001 ist deshalb ein wichtiges Zeichen für Vertrauen und Hoffnung. Wir feiern, dass Crescentia an unserer Seite ist und mit uns die Gemeinde bildet, die zu Gott betet.


Wegen des Lockdowns wurde der Gedenktag zwar ohne die sonst übliche Lichterprozession am Geburtshaus vorbei in den Klosterhof gefeiert, was der Freude über „unsere Heilige“ aber keinen Abbruch tat. Da wegen der coronabedingten Abstandsregeln weniger Menschen in der Pfarrkirche St. Martin Platz finden, sorgte ein Team junger Leute aus der Pfarrei für eine perfekte Livestreamübertragung im Internet.

Mit Stadtpfarrer Bernhard Waltner waren Klosterseelsorger Karl Rottach und Festprediger Rudolf Klaus am Altar. In seiner Predigt berichtete Pfarrer Klaus von seinen ersten Begegnungen mit Crescentia, die in seine Jugendzeit zurückreichen. Er betonte, dass uns die „Heilige auf Augenhöhe“ auch heute noch Kraft und Orientierung geben kann.

Musikalisch gestalteten die Sopranistin Teresa Boning, Georg Hiemer an der Trompete, Janine Batzek an der Violine und der Organist Stefan Mohr die Messfeier. Auch Fahnenträger aus Kaufbeurer Vereinen erwiesen Crescentia die Ehre. 

Nach dem abschließenden Segen mit der Reliquie der Heiligen kehrten die Kirchenbesucher gestärkt in ihren Alltag zurückkehren.

Eine Aufzeichnung des Festgottesdienstes finden Sie hier.

Ordensjubiläum 2020

  
Unsere Jubilarinnen von links nach rechts: Sr. M. Ursula, Sr. M. Teresa und Sr. M. Beata


​​​​​Man kann nicht wegen Corona alle Feste ausfallen lassen…

 


… Schwesternjubiläen sind nicht nur Feste zu einem Stichtag, sondern auch starke Zeichen von Treue und Beständigkeit, von Glaube, Hoffnung und Liebe für unsere Welt – gerade auch in diesen dunklen Zeiten. 

 

Sr. M. Teresa Wohlfahrt trägt seit 50 Jahren bis heute treu die franziskanische Tracht, Sr. M. Beata Eder-Hefele und Sr. M. Ursula Glaser blicken auf 65 Jahre Ordensleben zurück. 

 

Der Jubiläumstag wurde bei schönstem Herbstwetter begangen. Pfarrer Karl Rottach hielt den Festgottesdienst. Er verstand es hervorragend, den hl. Franziskus, Erntedank und die Würdigung der Jubilarinnen in seiner Predigt unterzubringen.

 

Beim anschließenden Festmahl genossen alle das wunderbare Essen in festlich geschmückten Räumen. Die Stimmung war fröhlich-beschwingt. Danach konnte man sich an diesem schönen Herbsttag gut im Freien aufhalten. Für den Nachmittag luden Sr. M. Franziska und Sr. M. Elisabeth in einer kleinen Zeitreise in Bild und Wort dazu ein, das Leben der Jubilarinnen besser kennenzulernen. 

Bei der feierlichen Vesper, musikalisch begleitet von der Klosterband „Frische Brise“, dankten wir dem Herrn für diesen wunderschönen Tag.


Eine Bildergalerie finden Sie hier.  



Buchneuerscheinung: Lieblingsplätze im Bistum Augsburg

 

 

Bei der Übergabe des Buchs (v.l.n.r.): P. Johannes Feierabend OSB, Herausgeberin Carolin Völk, Bischof
Dr. Bertram Meier, Verleger Josef Fink und Sr. Dr. Theresia Wittemann OSF (Foto: Nicolas Schnall / pba)

 

Ein gemeinschaftliches Geburtstagsgeschenk von Priestern und Ordensleuten aus der Diözese Augsburg an ihren Bischof bringt die bunte Vielfalt unseres Bistums zum Ausdruck.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Bischof Bertram konnte die Herausgeberin Carolin Völk 48 Autorinnen und Autoren dafür gewinnen, von ihrem persönlichen Lieblingsplatz zu erzählen. 

Jeder dieser Orte wird von einem passenden, meist selbstverfassten Gebet begleitet und lädt zum Pilgern, Innehalten und Beten ein. 

Auch unsere Oberin Sr. M. Martha Lang berichtet von ihrem persönlichen Kraftort. Welcher dies wohl sein mag?

 

Mehr können Sie im Buch selbst erfahren, das Sie unter anderem in unserem Klosterladen erwerben können.

Das Buch „Lieblingsplätze im Bistum Augsburg – Eine Einladung zum Anhalten, Innehalten und Gebet“ (Hg. Carolin Völk) ist im Kunstverlag Josef Fink erschienen (ISBN 978-3-95976-288-5, 232 Seiten, 225 Abbildungen) und kostet 19,80 €

 Sr. M. Martha Lang gratuliert von Kaufbeuren aus. (Foto: Crescentiakloster)


Sant'Egidio - Appell für die alten Menschen in dieser Zeit der Pandemie 


 

INFAG-Stellungnahme gegen Rassismus 

Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG), der Zusammenschluss der franziskanischen Ordensgemeinschaften in Deutschland, wendet sich entschieden gegen jede Form von Rassismus. Es ist in keiner Weise tolerabel, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft zu diskriminieren. Dies geschieht alltäglich, wenn Menschen beispielsweise nur aufgrund ihrer Hautfarbe von der Polizei kontrolliert oder durch entsprechende Äußerungen abgewertet werden. Mit den zahlreichen Demonstranten gegen Rassismus bekennt auch die INFAG: „White Silence is Violence“ (Weißes Schweigen ist Gewalt) und ruft dazu auf, die eigenen Denkmuster und Handlungsweisen auf Alltagsrassismus zu überprüfen und sich als Gemeinschaften und als Einzelne gegen jede Form von Rassismus zu stellen. Sie zeigt sich erschüttert über den Tod von George Floyd durch Polizeigewalt in den USA. Ebenso über die annähernd 8000 rassistischen Straftaten, die das Bundesinnenministerium für 2019 gezählt hat. Sie geben ein erschreckendes Zeugnis darüber ab, dass auch hierzulande rassistisch motivierte Handlungsweisen an der Tagesordnung sind. (SF)



FRANZISKANISCHE ORDEN ENTSETZT ÜBER VIGANÒ-APPELL

 

Würzburg, 13.05.2020 (emm) 

Die franziskanischen Ordensgemeinschaften reagieren mit Entsetzen auf den Corona-Aufruf von Erzbischof Viganò, Kardinal Müller und Anderen. 

Es sei dramatisch genug, dass die Polarisierung in unserer Gesellschaft zunehme und Verschwörungstheorien sich mit unerträglicher Rhetorik ausbreiteten. Dass Vertreter der katholischen Kirche sich davon infizieren ließen und sich diesem Un-Sinn anschlössen, sei nicht hinnehmbar und beschädige den christlichen Heilsauftrag.

 

Zudem blendeten Autoren und Unterzeichner das Engagement vieler Menschen aus, die sich weltweit für die Eindämmung der Pandemie und den Schutz menschlichen Lebens einsetzten.

 

Die rechtspopulistische Rhetorik stelle einen Affront gegen demokratische Grundwerte dar und höhle den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der sich besonders in der Corona Krise zeige, auf unerträgliche Weise aus. 

 

Quelle: infag 

Aufwind

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Die Erstveröffentlichung des Songs finden sie
hier.