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Aktuelles

Ordensjubiläum 2020

  
Unsere Jubilarinnen von links nach rechts: Sr. M. Ursula, Sr. M. Teresa und Sr. M. Beata


​​​​​Man kann nicht wegen Corona alle Feste ausfallen lassen…

 


… Schwesternjubiläen sind nicht nur Feste zu einem Stichtag, sondern auch starke Zeichen von Treue und Beständigkeit, von Glaube, Hoffnung und Liebe für unsere Welt – gerade auch in diesen dunklen Zeiten. 

 

Sr. M. Teresa Wohlfahrt trägt seit 50 Jahren bis heute treu die franziskanische Tracht, Sr. M. Beata Eder-Hefele und Sr. M. Ursula Glaser blicken auf 65 Jahre Ordensleben zurück. 

 

Der Jubiläumstag wurde bei schönstem Herbstwetter begangen. Pfarrer Karl Rottach hielt den Festgottesdienst. Er verstand es hervorragend, den hl. Franziskus, Erntedank und die Würdigung der Jubilarinnen in seiner Predigt unterzubringen.

 

Beim anschließenden Festmahl genossen alle das wunderbare Essen in festlich geschmückten Räumen. Die Stimmung war fröhlich-beschwingt. Danach konnte man sich an diesem schönen Herbsttag gut im Freien aufhalten. Für den Nachmittag luden Sr. M. Franziska und Sr. M. Elisabeth in einer kleinen Zeitreise in Bild und Wort dazu ein, das Leben der Jubilarinnen besser kennenzulernen. 

Bei der feierlichen Vesper, musikalisch begleitet von der Klosterband „Frische Brise“, waren dankten wir dem Herrn für diesen wunderschönen Tag.


Eine Bildergalerie finden Sie hier.  





Schwesternausflug 2020

Gemeinsam unterwegs

Gemeinschaft lebt auch von gemeinsam erlebten Unternehmungen. Deshalb machen wir Schwestern jedes Jahr zusammen einen Ausflug. In diesem Jahr ging es über den Dillinger Weg in die Gegend rund um Obergünzburg, Ronsberg und der Teufelsküche. Nach dem Motto "Bilder sagen manchmal mehr als viele Worte" möchten wir Sie mit ein paar Schnappschüssen an diesem schönen Tag teilhaben lassen.

  • Schwestern unterwegs...

  • Gruppenfoto

  • Den Ausblick genießen...

  • Pause muss sein...

  • Auch das gemeinsame Gebet darf nicht fehlen!


Buchneuerscheinung: Lieblingsplätze im Bistum Augsburg

 

 

Bei der Übergabe des Buchs (v.l.n.r.): P. Johannes Feierabend OSB, Herausgeberin Carolin Völk, Bischof
Dr. Bertram Meier, Verleger Josef Fink und Sr. Dr. Theresia Wittemann OSF (Foto: Nicolas Schnall / pba)

 

Ein gemeinschaftliches Geburtstagsgeschenk von Priestern und Ordensleuten aus der Diözese Augsburg an ihren Bischof bringt die bunte Vielfalt unseres Bistums zum Ausdruck.

Anlässlich des 60. Geburtstags von Bischof Bertram konnte die Herausgeberin Carolin Völk 48 Autorinnen und Autoren dafür gewinnen, von ihrem persönlichen Lieblingsplatz zu erzählen. 

Jeder dieser Orte wird von einem passenden, meist selbstverfassten Gebet begleitet und lädt zum Pilgern, Innehalten und Beten ein. 

Auch unsere Oberin Sr. M. Martha Lang berichtet von ihrem persönlichen Kraftort. Welcher dies wohl sein mag?

 

Mehr können Sie im Buch selbst erfahren, das Sie unter anderem in unserem Klosterladen erwerben können.

Das Buch „Lieblingsplätze im Bistum Augsburg – Eine Einladung zum Anhalten, Innehalten und Gebet“ (Hg. Carolin Völk) ist im Kunstverlag Josef Fink erschienen (ISBN 978-3-95976-288-5, 232 Seiten, 225 Abbildungen) und kostet 19,80 €

 Sr. M. Martha Lang gratuliert von Kaufbeuren aus. (Foto: Crescentiakloster)


Sant'Egidio - Appell für die alten Menschen in dieser Zeit der Pandemie 


 

INFAG-Stellungnahme gegen Rassismus 

Die Interfranziskanische Arbeitsgemeinschaft (INFAG), der Zusammenschluss der franziskanischen Ordensgemeinschaften in Deutschland, wendet sich entschieden gegen jede Form von Rassismus. Es ist in keiner Weise tolerabel, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder Herkunft zu diskriminieren. Dies geschieht alltäglich, wenn Menschen beispielsweise nur aufgrund ihrer Hautfarbe von der Polizei kontrolliert oder durch entsprechende Äußerungen abgewertet werden. Mit den zahlreichen Demonstranten gegen Rassismus bekennt auch die INFAG: „White Silence is Violence“ (Weißes Schweigen ist Gewalt) und ruft dazu auf, die eigenen Denkmuster und Handlungsweisen auf Alltagsrassismus zu überprüfen und sich als Gemeinschaften und als Einzelne gegen jede Form von Rassismus zu stellen. Sie zeigt sich erschüttert über den Tod von George Floyd durch Polizeigewalt in den USA. Ebenso über die annähernd 8000 rassistischen Straftaten, die das Bundesinnenministerium für 2019 gezählt hat. Sie geben ein erschreckendes Zeugnis darüber ab, dass auch hierzulande rassistisch motivierte Handlungsweisen an der Tagesordnung sind. (SF)



FRANZISKANISCHE ORDEN ENTSETZT ÜBER VIGANÒ-APPELL

 

Würzburg, 13.05.2020 (emm) 

Die franziskanischen Ordensgemeinschaften reagieren mit Entsetzen auf den Corona-Aufruf von Erzbischof Viganò, Kardinal Müller und Anderen. 

Es sei dramatisch genug, dass die Polarisierung in unserer Gesellschaft zunehme und Verschwörungstheorien sich mit unerträglicher Rhetorik ausbreiteten. Dass Vertreter der katholischen Kirche sich davon infizieren ließen und sich diesem Un-Sinn anschlössen, sei nicht hinnehmbar und beschädige den christlichen Heilsauftrag.

 

Zudem blendeten Autoren und Unterzeichner das Engagement vieler Menschen aus, die sich weltweit für die Eindämmung der Pandemie und den Schutz menschlichen Lebens einsetzten.

 

Die rechtspopulistische Rhetorik stelle einen Affront gegen demokratische Grundwerte dar und höhle den gesellschaftlichen Zusammenhalt, der sich besonders in der Corona Krise zeige, auf unerträgliche Weise aus. 

 

Quelle: infag 




Exkursion ins Kloster

 

Im Rahmen einer nachmittäglichen Exkursion am 1. Januar 2020 besuchten uns 60 Teilnehmer der „Irseer Akademie zur Jahreswende“. Nach einer Einführung in die über 750 – jährige Geschichte unseres Klosters bekamen die Besucher informative Führungen.

Dr. Karl Pörnbacher, Schwester M. Martha Lang und Schwester Ursula Maria Gruber führten Kleingruppen durch die Crescentia-Gedenkstätte sowie durch Teile des Klausurbereichs (Privatbereich der Schwestern).

Unsere Gäste erhielten nachhaltige Eindrücke von der Persönlichkeit der hl. Crescentia, vom Leben im Kloster und von außerordentlichen Kunstwerken, wie den Kreuzgang im Konventbau, der nach  einer Idee der Heiligen geschaffen wurde. Verabschiedet wurden die Gäste mit einem Hinweis auf die intensiven Beziehungen zwischen dem Crescentiakloster und der ehemaligen Benediktinerabtei Irsee.

Eine Bildergalerie finden Sie hier.

 

 

 

Crescentia-Reliquie für Jablonec nad Nisou

Am 25. November, dem 18. Jahrestag der Heiligsprechung Crescentias, ging ein lang gehegter Wunsch von Borek Tichy aus der Pfarrei Herz Jesu in Jablonec nad Nisou in Erfüllung – die Fertigstellung eines Reliquiars mit einer Crescentia-Reliquie und deren Versiege- lung. Eine Abordnung der tschechischen Stadt, mit der Kaufbeuren seit 10 Jahren eine Städte- partnerschaft pflegt, fand sich zusammen mit Stadtpfarrer Bernhard Waltner und Oberin Sr. M. Martha Lang im Crescentiakloster ein, um die Reliquie zu versiegeln. Dafür fertigte die Schmuck- fachschule in Jablonec nad Nisou eigens einen Siegelstempel an.

Bereits im Jahr 2017 begannen die Planungen für das Reliquiar. Dieses wurde von Zdenek Lhotsky, einem Maler, Bildhauer und Glasmacher in Zelezny Brod geschaffen. Es ist aus einem gravierten Messing-Blech mit eingelegtem Zinn gearbeitet und ca. 40 cm groß. Das eingravierte Muster kann als Lebensmuster gedeutet werden, das Gott mit uns webt. Die Reliquie befindet sich in einer Öffnung am oberen Teil des TAU-Kreuzes. So wird deutlich, dass Crescentia sich für Gott geöffnet hat, um sich von ihm Kraft für ihren Dienst an den Menschen schenken zu lassen.

Diese Botschaft war auch im Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Martin anlässlich des Heiligsprechungstages präsent. Der Passionistenpater Dominikus Hartmann, der in diesem Jahr zum Priester geweiht wurde, erwähnte in seiner Predigt besonders zwei Aspekte aus dem Leben der hl. Crescentia. Sie war von Gott ins Franziskanerinnenkloster berufen, aber von den Mitschwestern zunächst nicht willkommen, ja sie wurde „gemobbt“. Crescentia blieb jedoch im Kloster, hat alle Schwierigkeiten angenommen und ist so dem Gekreuzigten nachgefolgt. Aus ihrer Gottverbundenheit konnte sie schließlich für viele Menschen Ratgeberin sein.

Nach dem Gottesdienst gingen die Gläubigen betend und singend mit brennenden Kerzen am Geburtshaus der Heiligen in der Neuen Gasse vorbei zum Kloster, wo Pater Dominikus den Segen mit dem Crescentia-Reliquiar erteilte. Dieses findet nun seinen Platz über dem Tabernakel in der Herz-Jesu-Kirche in Jablonec nad Nisou.

Eine Bildergalerie finden Sie hier.

 

 

 

 

Foto: Franz - Josef Wagner
Die Vertreterinnen und Vertreter aus 58 franziskanischen Ordensgemeinschaften aus dem deutschsprachigen Raum bei ihrer Mitgliederversammlung



 

Franziskanisches Bekenntnis zum synodalen Weg und zum Klimaschutz

Franziskanische Gemeinschaften unterstützen den synodalen Weg in der katholischen Kirche und setzen sich ein für Gerechtigkeit und Klimaschutz

Kloster Reute / Bad Waldsee - Die Zeit ist Jetzt! Unter diesem Leitmotiv haben sich Vertreterinnen und Vertreter aus 58 franziskanischen Ordensgemeinschaften aus dem deutschsprachigen Raum vom 22. bis 26. September 2019 im Kloster Reute bei Bad Waldsee (Oberschwaben) getroffen.  

Von Franziskus und Klara von Assisi inspiriert stellen sie sich ihrer Verantwortung für Kirche, Gesellschaft und Bewahrung der Schöpfung. Daher begrüßen und unter-stützen sie den von den Deutschen Bischöfen (DBK) und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) initiierten synodalen Weg. Sie sind überzeugt, dass sich alles kirchliche Handeln, insbesondere der Umgang mit Macht, radikal an Jesus Christus und dem Evangelium orientieren muss.

Sie setzen sich ein für eine geschwisterliche Kirche, in der Männer und Frauen auf allen Ebenen ihre Charismen einbringen und Verantwortung übernehmen.  

Entsetzt über zunehmende populistische und fundamentalistische Tendenzen in Kirche und Gesellschaft treten sie ein für ein Miteinander, das nicht ausgrenzt.

Überzeugt, dass alle Menschen Ebenbild Gottes sind, fordern die Franziskanerinnen und Franziskaner Ehrfurcht und Respekt gegenüber jedem Einzelnen. Sie wehren sich gegen die Diskriminierung von Menschen, die anders leben, lieben oder glauben. Dabei sind sie sich durchaus bewusst, dass sie mit dieser Haltung in Spannung stehen zur kirchlichen Morallehre. Sie erklären sich bereit, Wege zu suchen, die daraus resultierenden Widersprüche in ihren eigenen Zuständigkeitsbereichen im Sinne evangeliumsgemäßer Glaubwürdigkeit zu überwinden.

Im Kontakt mit Schwestern und Brüdern in aller Welt erfahren sie, welche verheerenden Aus-wirkungen unser Lebensstil schon heute besonders für die ärmeren Menschen der Erde hat. Vor diesem Hintergrund werden sie in den nächsten Jahren verstärkt Maßnahmen ergreifen, ihre Klöster und Einrichtungen klimaneutral zu bewirtschaften.

Bei der Mitgliederversammlung wurde der neue Vorstand der Interfranziskanischen Arbeits-gemeinschaft (INFAG) gewählt. Zur INFAG gehören 58 Mitgliedsgemeinschaften mit rund 6.500 Mitgliedern. Gegründet wurde die INFAG 1982 mit dem Zweck, das franziskanische Erbe in Kirche und Gesellschaft zu erhalten und wirksam zu machen. Die Geschäftsstelle mit Sitz in Würzburg koordiniert Bildungsangebote zu franziskanischer Spiritualität und vernetzt die Gemeinschaften untereinander. Dem Vorstand wurde erstmals das Mandat erteilt, sich zukünftig zu gesellschaftlich und kirchlich relevanten Themen öffentlich zu positionieren.

Quelle: INFAG